86. Folge – Ein alter Freund

Wein Soul-Faktor Euronen
1992 Riesling Auslese
Zeller Pommerellen; Weingut Heinrich Mayer, Mosel
bis 10
2005 Spätburgunder – Pinot Noir trocken
Hirschhorner Hof, Pfalz
30-40

Heute ist ein alter Freund zu Gast in meiner kleinen Show. Herbert R. Marwede ist 1958 in das Weingeschäft eingestiegen. Nach einer Ausbildung zum Küfer in Frankreich startete er 1960 mit seiner Schwester seinen eigenen Weinimport und Agentur. Er war schon sehr früh ein Förderer des deutschen Weines, der in Hamburg traditionsgemäß immer einen besonderen Status innehat.

Ich habe Herbert Marwede in meiner Position als Chef Sommelier des Hamburger Hotel Louis C. Jacob kennen und schätzen gelernt. Abgesehen davon macht es Spaß mit jemand zusammenzuarbeiten, der dieselbe Freude und Leidenschaft für sein Metier hat wie man selbst. Nach dem Verkauf seiner Firma erfüllt er sich einen alten Jugendtraum und studierte Kunstgeschichte, die er mit dem Doktortitel krönte.

„Die Katze lässt das Mausen nicht.“ Noch immer verfolgt Herbert Marwede die deutsche Weinbranche und kennt viele Hintergründe. Er ist ein hanseatisches Urgestein mit einem Charme und Humor, der mir in unserem glattgebügelten Business häufig fehlt. Aber seht selbst was er zu sagen hat.

Zwei Weine hat er mir der alte Fuchs mitgebracht. Die 1992er Riesling Auslese aus der Lage Zeller Pommerellen vom 2 Hektar großen Weingut Heinrich Mayer aus Zell ist eine tolle Überraschung. Ein Urlaubsmitbringsel! Ein reifer, aber nicht alter Riesling, der sehr fein und elegant über die Zunge rollt. In der strohgelben Farbe hat der Stoff immer noch grüne Reflexe. Er liefert einen klassischen Schieferduft, riecht fein nach Boskop-Äpfeln, schmeckt harmonisch trocken mit zarter Süße und hat eine gut eingebundene Säure. Sehr solide und trinkig mit ganzen 9 Volt. Ein Klassiker, den bestimmt kaum jemand auf der Uhr hat. Der Preis von 6,50 € ist angesichts der Qualität ein Witz. Zell genießt durch die Großlage „Zeller schwarze Katz“ nicht den besten Ruf, obwohl sich auch hier feine Weine keltern lassen, wie dieser beweist.

Den 2005er Pinot Noir vom Demeter zertifizierten Weingut Hirschhorner Hof aus der Pfalz ist kein Unbekannter in der internationalen Weinszene. Dahinter steckt der Qualitätsfanatiker Frank John, der diesen Wein ganz minimalistisch ausbaut. Frank ist als Berater in Sachen Biodynamie auf der ganzen Welt unterwegs und war bis 2001 der verantwortliche Kellermeister beim Weingut Reichsrat v. Buhl in der Region Deidesheim, Pfalz. Frank John lokalisiert alte Parzellen und baut diese nach seinen Vorstellungen aus. Für den Pinot Noir sind das speziell die mit hohem Kalkanteil – wie in Burgund. In der Nase wirkt er schon recht weit; im Nachhinein habe ich gedacht, dass es eventuell die Flasche war (bottle variation). Doch aufgrund der geringen Schwefeldosierung ist es um die Haltbarkeit solcher Weine meist schlecht bestellt. Ein Pinot, der absolut auf dem Höhepunkt mit einem pflaumigwürzigen Duft ist. Der Geschmack überzeugt mich mehr mit einer schönen lang anhaltenden Frische und Seidigkeit. Kein Monsterwein, sondern ein feiner Rotwein, bei dem ich durchaus eine gewisse Ähnlichkeit zu den Burgundern sehe, die mir aber noch mehr von diesem unverwechselbaren geradlingen „Punch“ am Gaumen haben. Vielleicht wäre bei einer anderen Flasche ein Punkt mehr drin gewesen. Who knows anyway!

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28 Antworten zu 86. Folge – Ein alter Freund

  1. Stefan schreibt:

    Eine sehr gelungene Folge mit reifen Weinen. Der Gast gefiel mir sehr gut mit seiner Erfahrung und seiner Skepsis gegenüber manchem, was heute im Bereich der Großen Gewächse passiert. ich bitte um deutlich mehr Vorstellungen alter Weine. Man merkt ein wenig, dass ihr euch bei der Einschätzung der Weine nicht wirklich einig ward.

  2. Praterralle schreibt:

    Hallo Hendrik,
    für mich Deine bisher beste Sendung. Dein Gast,ein Herr alter Schule, der absolut fundierte Weinkenntnisse und Erfahrung vermittelt. Ich finde es großartig, dass diesen Weinen Zeit für die Entwicklung gegeben und nicht immer dem Zeitgeist des Jungweinetrinkens gehuldigt wurde..Das mit den alten Etiketten finde ich auch klasse. Immer nur dieses neumodische Designerzeugs, welches den Ursprung der Weine verwischt. Immerhin haben viele der berühmten Moselweingüter ihr altes Jugendstiletikett behalten und das ist auch gut so. Auch was für hervorragende Weine man in Deutschland zum erschwinglichen Preis erhält kommt endlich rüber. Die Liste könnten die meisten von uns wahrscheinlich beliebig verlängern, denn in jeder deutschen Weinregion gibt es Beispiele für dieses Super Preis-/Leistungsverhältnis. Das mit dem Burgunderrausch stimmt übrigens wirklich. Der Pinot macht auch viel kreativer als jeder andere Rotwein. Jetzt ist erstmal wieder Schluß mit den Australiern und ein fränkischer Spätburgunder ist fällig zum Schäufela vom Wildschwein. Das mit den GGs kann ich auch nur unterstreichen. Ich finde hier liegt schon ein Teilergebnis der Vereinheitlichung der Weine vor. Die Zusammenfassung der Kabinett- und Spätleselagen zu Gutsrieslingen und irgendwelchen Phantasiebezeichnungen bringt einfach einen Verlust an Vielfalt. Ähnliches passiert beim GG, welches ganz bestimmten Anforderungen und Stilistiken genügen soll.. Hier geht dann auch der Reiz unterschiedlicher Spät- und Auslesen im trockenen Bereich verloren. Hast Du übrigens daran gedacht, dass der 14.2. Valentinstag ist? Ich werde dadurch wahrscheinlich nicht an der Liveverkostung teilnehmen können. Etliche andere sicher auch nicht.

  3. Doreen schreibt:

    ………..wunderbare Folge,mit großen Weinnasen…………….Chapeau!

  4. Stephan K. schreibt:

    „Wenn ich meine Partnerin ärgern will, drohe ich ihr an, ich setzte ihr einen Dornfelder vor“ Großartig! Ein sypathischer Gast und zwei interessante Weine. Alles in allem: Eine gute und runde Sendung! Weiter so, mehr davon!

  5. Daniel Wolter schreibt:

    Eine ausgezeichnete Sendung mit einem tollen Gast. Die Gespräche mit interessanten Gästen bereichern Dein Format ungemein. Ich hatte großen Spaß beim zugucken. Weiter so!

  6. hendrikthoma schreibt:

    Reblogged this on Wein am Limit und kommentierte:

    Ein alter Freund und toller Gast bei Wein am Limit!

  7. Oliver schreibt:

    Amüsant, interessant, klasse Sendung, danke an beide Protagonisten und ich bin absolut einverstanden mit den Aussagen zum SB-Rausch und der „Rebsorte“ Dornfelder.

    • Praterralle schreibt:

      Für 90% der Dornfelder mag dies gelten. Ich kenne jedoch ausgezeichnete. Da wäre zunächst Eva Vollmer aus Rheinhessen, sowie Weingut Pawis aus Saale-Unstrut.

  8. Werner schreibt:

    Nachdem ich auf der Urlaubsinsel etwas wenig Bandbreite hatte gab es heute die letzten vier Folgen Wein am Limit am Stück für mich.

    Die drei Neuseeland-Videos haben Spaß gemacht und mich neugierig gemacht bei Gelegenheit mal wieder was neues aus Neuseeland zu probieren. Das meiste was ich bisher von dort hatte waren die „typischen“ Sauvignon Blancs, wenig davon hat richtig überzeugt.

    Die Folge mit dem „alten Freund“ war jetzt zum Abschluss ein richtiges Highlight. Ein klassischer Weinexperte mit viel Wissen, Erfahrung und Stil als Gesprächsgast bei dem trotz seiner ruhigen Art auch sehr viel Leidenschaft zum Wein durchkommt. Wer kann denn wirklich sagen dass der Beruf das ganze Leben lang auch das schönste Hobby war. Solche Gäste darfst du liebend gerne öfter einladen Hendrik. Die Dornfelder-Drohung für die Partnerin werde ich mir auch merken, da gibts bestimmt mal eine passende Gelegenheit…..

  9. GoBenn71 schreibt:

    Kirmann im Harz macht auch gute Dornfelder…

  10. Thomas schreibt:

    Schöne Folge! Der einzige Dornfelder, der mich überzeugen konnte, war HE Dausch the gurus Rotwein 2001. Es gibt davon m.W. aber keine neuen Jahrgänge. HE hat ihn damals auch bewusst als Rotwein ohne Rebsortennennung ettiketiert. Wenn ich’s nicht gewusst hätte, wäre ich bei dem Wein nie auf Dornfelder gekommen. Mache aber gewöhnlich auch einen großen Bogen darum. Es gibt einfach zu viel spannende Weine. Da muss man sich nicht auf die steinige Suche nach möglicherweise irgendwo vorhandenem guten Dornfelder machen.

  11. Pierre schreibt:

    Kann mich nur anschließen, eine super Folge mit Kompetenz am Tisch. Und Dornfelder gibt´s oft als gut gemeintes Geschenk aber auch ich hatte bisher nix brauchbares dabei. Trotz allem gibt es immer mehr sehr gute deutsche Weine, die auch international Anerkennung finden.
    Freue mich auf auf die nächste „Live-Verkostung“ am Donnerstag….

  12. Tibor schreibt:

    Tolle Folge, mit einem sehr angenehmen und erfahrenem Gast, dem man Stunden lang zuhören könnte. Außerdem teile ich seine Zuneigung zum Weingut Gunderloch, der 2011er Jean Baptiste ist herrlich, mit guter Preis/Leistung.

    Danke Hendrik und Herbert

  13. Rainer schreibt:

    Hallo Hendrik!
    Zwei unterschiedliche Zeitzeugen zusammen. Informativ waren das glaube ich sehr treffende Fazit zur GG Verkostung und auch die beiden Weine. Man hat bei deinem Gast sehr gut die gesammelte Lebens und Weinerfahrung wahrnehmen können. Weine mit eigenem Stil, Charakter und Geschmack werden auch für mich immer interessanter. Die angepassten hatte man auf ähnliche Weise dann doch schon zu oft im Glas. Leider werden diese auch gerne empfohlen von Bekannten und Presse. Wenn man geschulter im Erfahren von Weinaromen wird braucht man aber solche Infokanäle wie „Wein am Limit“ sonst bekommt man ja gleich wieder die getrimmten Geschmäcker serviert. Wein trinken soll für mich ja wie eine Reise sein. Die Sendungen verfolge ich wirklich gerne.

  14. Rainer 1 schreibt:

    Ein älterer, bescheiden auftretender Herr, der beachtliche Leistungen erbracht hat, Küfer im Bordeaux, Weinhändler bis heute – wenn ich es richtig verstanden habe. Er erinnerte mich ein wenig an den verschmitzt, charmanten Heinz Rühmann ohne dabei zu übertreiben. Dass ihm in F kein Hass gegen Deutsche entgegenschlug liegt wahrscheinlich an der Gegend, das Bordeaux war möglicherweise weniger WK2 Schauplatz als meinetwegen das Elsass?

    Schön, dass er das rheinhessische Weingut Gunderloch und die schmeckbare Bodenbeschaffenheit des „Rotliegenden“ ansprach – hat mich neugierig gemacht. Seine Kritik an Konsumenten die schon im März den Jungwein trinken möchten, kann ich als eben genau dieser Verbrauchergruppe angehörig nicht verstehen. Ich mag bei gereiftem Riesling keine Petrolnote und die Stilistik des ebenfalls von ihm genannten Weinguts Maximin Grünhaus ist für mich ein Graus. So ist das eben – er wird sagen – ach komm, Du hast keine Ahnung was gut ist – und ich sage, im Gegenteil, ich weiß was mir gut schmeckt – und das sind sehr gerne die frischen Weine im März – die beim Weingut bei dem es richtig brummt auch nicht hintendran fehlen – sondern die sowieso ihre GGs schon nur noch in Holzkisten für mehr als 1.000,- EUR die Kiste erfolgreich verkaufen und den Wein zuteilen weil es nicht genug gibt um die Nachfrage zu bedienen – … 😉

    Neu war mir, dass der Rausch vom Pinot Noir ein inspirierender und die Geistestätigkeit anregender sein soll. Setzen Weininhaltsstoffe „Glückshormone“ frei? Ist das tatsächlich einhellige Meinung? Muss mal Tante Google fragen. Nichts auf die Schnelle gefunden „Burgunder Rausch“ brachte „Medaillen-Rausch“ und „Edelrausch“ – tja, interessanter Punkt. :o)

    Ach so, hanseatische Weintraditionen klangen noch an – mir bekannt sind der „Rotspon“ der selbst den ollen Schampustrinker Napoleon Bonaparte beeindruckt haben soll. Konnte dazu aber kaum aktuelle lobende Verbrauchermeinungen finden und die so genannte Schaffermahlzeit [http://de.wikipedia.org/wiki/Schaffermahlzeit] bei der es je einen Rotwein [Bordeaux] und einen deutschen Weißwein gibt. Zu den Weinen werde ich auch noch googeln – das Thema ist mir erst neulich zufällig begegnet.

    Gerne mehr GUTE Tradition ins Glas. So wie im aktuellen Video gezeigt ist es mir als Zuseher eine Freude gewesen – wirklich eine schöne und informative WaL-Folge!

  15. Rainer 1 schreibt:

    [http://2.asset.soup.io/asset/4073/7154_e2a7.jpeg]

    Noch ein Netzfundstück – passt schon – boskoparomatischer Riesling, Apfel-Tarte, Doktortitel alles richtig kombiniert in der aktuellen WaL-Folge. 🙂

  16. Peer G. schreibt:

    Hallo Hendrik.
    Der angesprochene ökonomische Zwang oder Hang vieler Winzer zur schnellen Trinkfertigkeit gerade im Weissweinsektor, ist betriebswirtschaftlich vielleicht noch nachvollziehbar, jedoch geht er klar gegen die Tradition und den ursprünglichen Geschmack des Kulturgetränks Wein. Diese Turboweine, meist noch kaltvergoren, extrem reduktiv vinifiziert, den BSA durchlaufen und nur auf dropsige Fruchtaromatik aus, sind einfach nur noch alkoholische Wirkungsgetränke, die im frühen Stadium der Verarbeitung mal etwas mit Trauben zu tun gehabt haben…
    Auch der Kulturverlust botrytisfreien Leseguts in Spätlesen und GGs löst bei mir nur Kopfschütteln aus…, waren das einst die wirklich interessanten großen Rieslinge…
    Dem Weintrinker schmeckt eben nur das, was er auch geschmacklich versteht. Ursprünglicher und traditioneller Weingeschmack wurde zumindest in Deutschland zum grossen Teil einfach verlernt. Anders in Frankreich, wo man einfach durch gelebte Tradition und vorallem durch konservativere Lebenseinstellung auch im Keller und der eingesetzten Technik in Ihren zentralen Einflussfaktoren altmodisch bzw. der Tradition verpflichtet geblieben ist und einen Weingeschmack erzeugt, der sich nicht in dem Ausmaß Moden unterliegt, wie im anderen Europa. Auch die Verpopung des Ettiketts und des Namings wie Bezeichnungen „Ursprung“ oder Ähnliches, …eine Abkehr jeglichen Kulturguts. Da lobe ich mir noch das Jugendstiletikett von Maximin Grünhaus, ab Jg. 2010 dann leider nicht mehr ganz so traditionell, aber immernoch altmodisch…
    Gereifte Rieslinge…, wunderbar. Auch noch zu bekommen, der 1990er Walkenberg Spätlese tr. vom Urgestein J. B. Becker in Walluf, auch ein noch wunderbar trinkbarer Tropfen aus einer Zeit, wo Borytis kein Schipfwort war.., vor einem Jahr direkt ab Weingut noch zu beziehen, vielleicht auf Bachfrage noch immer…
    Auf den Pinot-Rausch muss ich auch noch kurz zu sprechen kommen, da völlig zu Recht erkannt. Es gibt nur noch einen annähernd ähnlichen Rausch, der des Champagners (wobei dieser im Unterschied dich hell und wach macht, zumindest bei non-malolaktik Blubber)…
    Die Erklärung zum Pinot-Rausch liegt im alten Naturgesetz der Resonanz: jedes alkoholische Getränk hat ja eine ganz eigene Rauschwirkung, immer abhängig seiner bio-chemischen Zusammensetzung. Die Pinot Noir Traube ist ja mit die sensibelste Traube der Welt, was ihren Anspruch an geophysische Beschaffenheit des Bodens, der Witterungsverhältnisse im Vegetationszeitraum und der Behandlung im Keller angeht. Entsprechend dem Naturgesetz der Resonanz, ist der Rausch auch von besonders emotionalen und feinem Charakter.
    Man kann es auch bio-chemisch erklären: Spätburgunder oder Franz. Burgunder zeichnen sich gegenüber anderen Rotweinen grundsätzlich durch zwei Hauptunterschiede aus: die feineren Gerbstoffe gepaart mit eleganteren Phenolen und einem niedrigerem pH-Wert, der sich auch durch eine eher granatrote Färbung auszeichnet, ohne den Hang zu violetten Antozyanen, …ich spreche hier von klassischen Gewächsen! Die Gesamtheit diesrr Komponenten sind es, die in Ihrer Resonanz den angesprochenen Zustand spiegeln…
    Salut!
    Peer G.

  17. Tobias Z. schreibt:

    Auch von mir ein großes Lob (besonders an Hendrik – gut zugehört!). Sehr kurzweilige Minuten mit viel Informationsgehalt.

    20 Jahre alter Riesling und das ohne Firn? – Respekt. Geht wahrscheinlich nur an der Mosel.

    • Rainer schreibt:

      Das dürfte auch an der Saar gehen wenn die Trauben entsprechend fehlerfrei sind.
      Hab mir heute mal den Riesling QbA trocken Forstmeister Geltz Zilliken, 0,75l, 2011 aufgemacht, der Einstiegsriesling. Der ist fein, so wie ich es mag, ssssssssauer – aber sonst frei von mich oft störenden Botrytis oder was weiß ich für Aromen.
      Die Beschreibung weiß von der angeblich typischen „Saarzitrone“ zu berichten. Deren Kabinett wird mit „süß“ beschrieben – mal sehn was bei denen „süß“ heißt.

      • Tobias Z. schreibt:

        Stimmt, vielleicht auch noch im Rheingau. Viel Spaß bei der „Saarzitrone“. Und immer daran denken, Säure transportiert auch immer viel Frucht.

  18. Phil schreibt:

    Ein Original zu Gast – meine liebsten Trauben zum Thema.
    Für mich eine der besten Folgen!

  19. Schach, J. von schreibt:

    Wo lebt Herbert Marwede? Ist er erreichbar?

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