89. Folge – Sechs gegen Hendrik 1. Teil

Wein Soul-Faktor Euronen
2011 Auxerrois, QbA, trocken Freinsheimer Oschelkopf
Weingut Kirchner, Pfalz
bis 10
2010 Riesling Alte Reben, trocken Leiwen Laurentiuslay
Weingut Carl Löwen, Mosel
10-20
2011 Grauburgunder, trocken Siefersheimer Heerkreetz
Weingut Steitz, Rheinhessen
10-20

Die Subscriber meiner Facebookseite erinnern sich vielleicht noch an den Aufruf, den ich vor einigen Wochen gepostet habe: Ihr dürft mir bis zu drei Weine Eurer Wahl ins WaL HQ mitbringen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass diese Weine im Handel verfügbar sind und Ihr persönlich zum Dreh erscheint.

In einer Blindverkostung muß ich dann versuchen die Qualität und Preis einzuschätzen, am Ende eventuell auch die Herkunft. Das entscheidende ist aber die Qualität.

Von fast 30 Bewerbern habe ich sechs gezogen und alle anderen Kandidaten bleiben im Pott. Diese werden im Laufe des Jahres nach und nach von mir angeschrieben.

Der erste Gast ist der Hamburger Sommelierkollege Tim Kleinert, der mich mit seinen Weinen ganz gut aufs Kreuz gelegt hat. Am Ende war es nicht so schlimm und bin mit den Ergebnissen (die ich später veröffentliche) ganz zufrieden. Doch seht selbst.

Wer Kontakt zu Tim aufnehmen möchte, der steuert bitte den weiterführenden Link an.

Über hendrikthoma

Master Sommelier, Impresario und Gastgeber bei Deutschlands Video Blog + Shop "Wein am Limit"
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49 Antworten zu 89. Folge – Sechs gegen Hendrik 1. Teil

  1. Karl schreibt:

    Hallo Hendrik,

    Blind ist superschwer wenn man wirklich keine Vorahnungen hat.
    Aber beim Auxerrois lagst Du garnicht so falsch. Er ist eine Kreuzung zwischen Gouais und Pinot und damit wärst Du ja zu einem Teil bei deinem getippten Burgunder.
    Bei der alten Rebe sieht man wieder schön, daß da doch eher ein wenig zu hoch gepokert wird. Ich hab da auch meine Schwierigkeiten ob AR oder GW. Allerdings von anfänglich „Oh – ist der noch gut“ zu „der ist ganz schön gut (eventuell 5 Pokale??)“ müßte nochmal erklärt werden wie sowas zustande kommen kann.
    Bin gespannt auf die anderen Folgen. Schade das ichs nicht nach Hamburg schaffe sonst hätte ich gerne welche eingereicht.
    Aber den Spaß können wir uns ja vielleicht mal in Köln machen.
    Karl

  2. Johannes schreibt:

    Hallo Hendrik,

    super Folge! Blindverkostungen machen echt spaß (für den Betrachter von außen…). Mehr davon!

  3. Hardy schreibt:

    Blindverkostungen sind klasse. Ich würde gerne mehr sehen.
    Leider gehen in Franken übrigens die Bocksbeutel immer mehr zurück. Die jungen Winzer mögen sie nicht mehr.

  4. GILLI VANILLI schreibt:

    Ich bin schon so gespannt

  5. Die Barolista schreibt:

    Guten Abend Hendrik,
    schöne Folge wieder und mal was ganz anderes. Das gefällt mir so an Deinem Blog, dass Du Dir immer wieder noch was Neues einfallen lässt! Ich finde Blindverkostungen auch sehr schwer, für einen ersten Eindruck mal ganz gut, um ohne Vorahnungen ranzugehen, und nur das zu haben, was Auge, Nase und Gaumen anbietet. Ich fand bei Dir ganz interessant, welche Schlussfolgerungen Du wann und woraus ziehst und wie sich das beim nächsten Schluck nochmal ändern kann. Das macht es spannend zuzusehen. Und auch die Auswahl der Weine hat mir gefallen – Dank an Tim! Fazit aus dieser Folge für mich (und meine Verkosterei): es gibt ausreichend viele Wein, die nicht in drei Minuten zu entschlüsseln sind, man muss ihnen und sich selbst eben ein bisschen Zeit geben!

  6. Rainer schreibt:

    Beim ersten und zweiten Wein fehlte die Avinierung der Gläser, das wurde erst beim dritten Wein nachgeholt. Wohltuend unaufgeregter Gast, hat sich dezent zurück gehalten, Weinauswahl solide, qualitativ ordentlicher Durchschnitt. Nach dem ersten Wein hab ich schon gegoogelt, das Weingut Kirchner bietet auch ein Probepaket mit 6 Weinen an, der Auxerrois ist dort aber leider nicht mit dabei. In einer Weinbeschreibung las ich:

    „Kirchner 2010 Freinsheimer Oschelskopf Auxerrois trocken 0,75l
    Mehrfachlese, 10% Barriqueausbau. Holzwürzige und leicht erdige
    Apfel- Kokosnase, etwas Mostapfelfrucht, leicht pflanzlicher
    Hintergrund, toll eingebundene Säure.“

    Liegt so um 7,20 EUR die Flasche.

    Erfrischend ehrlich auch das Geständnis,… „hätte ich gesehen von wem der Wein ist hätte ich einen Punkt mehr gegeben.“ Das kann ich gut verstehen, wenn ich weiß von wem etwas ist, dann bin ich auch voreingenommen. Bei Hendrik bin ich bisher am besten weggekommen wenn ich seinen Empfehlungen gefolgt bin. Darüber freue ich mich sehr, Danke und weiter so!🙂

  7. Werner schreibt:

    Interessante Folge, hat Spaß gemacht. Bin gespannt was die weiteren Blindverkostungen noch bringen werden – wenn du nicht am anderen Ende der Republik wärst hätte ich mich bei der Aktion auch gerne beteiligt. Mein Eindruck nach dem Video ist dass drei Weine in der kurzen Zeit schon viel sind, man hat ja gesehen dass du mit ein paar Minuten Luft bei den Weinen teilweise dein Urteil nochmal geändert hast im Vergleich zum ersten probieren.

  8. Rainer schreibt:

    Carl Loewen Leiwener Laurentiuslay Riesling Alte Reben trocken Erste Lage 2010, 90 Parker Punkte. 12,50 EUR.

    Steitz Grauer Burgunder trocken, Eichelmann 2 1/2 Sterne, Gault Millau 1 Traube, 6,90 EUR.

    Ohne Gewähr!

  9. Hans schreibt:

    Habe auch einmal nachgesehen.

    Steitz 2 Trauben und GB habe ich für 11 Euronen gefunden

  10. m_arcon schreibt:

    Finde Blindverkostungen auch extrem schwer, selbst wenn man einige Anhaltspunkte hat. Tolle Sendung, bin gespannt auf die kommenden Folgen dieser Reihe.

    Cheers
    Marc

  11. Tibor schreibt:

    So ein Blind Tasting ist einfach Super spannend anzuschauen und das 6 vs. Hendrik Projekt ist eine tolle Idee ! Ich ärgere mich jetzt schon, dass ich dein Facebook Aufruf nicht mitbekommen habe… Freie mich schon auf die Fortsetzung.

    TW

  12. Muschelpund schreibt:

    Mal wieder eine typische Hendrik Thoma Blindverkostung-voll auf die Nase gefallen,
    Immerhin hast du erkannt das es sich um Weisswein handelt, alles andere war falsch,
    Das dieser Gast deutschen Wein mitbringr, war eigentlich vorher schon klar,
    Auch die Flaschenform legte das nahe.
    Schon bei Tvino lagst du bei deen Blindverkostungen meist daneben.
    Deine Stärke ist einen bekannten Wein mit vielen Worten blumig zu beschreiben.
    Was mir immer gut gefällt ist dein enormer Einsatz bei aller Schaumschlägerei, die im Weingeschäft leider üblich ist.
    Trotzdem mach weiter bso, wenn du auf die Nase fällst sofort wieder aufstehen und weiterspielen.
    Freue mich schon auf die nächste Blindverkostung die mir zeigt, das auch andere Weintrinker oft daneben liegen.

    • Rainer schreibt:

      Ist mir auf die ehrliche Art jedenfalls lieber als nach vorheriger Absprache alles richtig zu „raten“. Ich bin mir sicher, ich könnte mit verbundenen Augen noch nicht einmal Rot- von Weißwein unterscheiden – dazu gibt’s auch ein nettes Video (bei YouTube leider aus den bekannten Gründen gesperrt) von und mit John Cleese „Wine for the confused!“
      [http://www.amazon.de/Wine-for-the-Confused/dp/B0009NZ6P2/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1361787850&sr=8-2]
      ab 16:40 zu sehen – die Blindverkoster auf einer Gartenparty sind bei weitem nicht in der Lage zu beurteilen ob sie Weiß- oder Rotwein trinken – verblüffend, wirklich!🙂

    • Hein schreibt:

      Neider!

    • Karl Brunk schreibt:

      Hallo Muschelpund,
      es geht jetzt nicht drum Hendrik zu schützen, daß kann er selber und ist nicht nötig, aber ich bin auch aus der Scene und hab die Nase bis oben voll mit den ganzen Experten. In der mondialisierten Weinwelt ist jeder Versuch einen Wein in einer echten Blindprobe zu erkennen, völliger Blödsinn wenn es nicht einer ist, den man eventuell schon verprobt hatte, der eindeutige Eigenheiten hat und wo von vornherein nur eine vorselektierte Auswahl präsentiert wird.
      Es gibt 4er-Veschnitte, die wie lupenreiner Tempranillo riechen und schmecken und die nichts mit ihm zu tun haben, es gibt weltweit Syrah auf unterschiedlichsten Höhen, Böden und mit klimatisch anderen Jahresverläufen von unterschiedlich alten Rebstöcken. Das zu erkennen ist unmöglich und erinnert ein wenig an den menschlichen Größenwahn, die Krone der Schöpfung zu sein.
      Bei mehreren tausend Rebsorten und über 600000 verschiedenen Weinen pro Jahr präsentiere ich Dir eine, die Du noch nie getrunken hast. Was soll denn dann passieren. Dann sind das auch noch zum Teil Trauben wie die Auxerrois mit Vorfahren die bis auf kleine Reste nicht mehr existieren. Da kannst Du mir schicken wen immer Du willst, ob Sommelier, Parker oder Pupser, in der Runde wird deren Trefferquote statistisch oberhalb jeder Fehlervarianz liegen und als völliger Zufall da stehen.
      Das soll nicht deren Können schmälern, bekannte Sorten ein zu grenzen und wieder zu erkennen solange nicht dazwischen ein Wein ist, der nicht dem Mainstream entstammt.
      Aber um statistische Relevanz soll es ja nicht gehen, sonder um wahres Interesse und Spaß am Wein und dem Entwickeln eines detektivischen Spürsinns für Mannigfaltigkeit und Güte.
      in dem Sinne

    • Markus Bommer schreibt:

      Was bist den Du für Einer. Was Hendrik Thoma macht, dass wünschte ich mir mir von allen anderen selbsternannten „Weinpäpsten“…insbesondere von Dir. Ich schenke Dir gerne einen Roten und Weißen im schwarzen Glas bei gleicher Temperatur ein….. Und dann komm Du mit Deinen „Weisheiten“
      Unglaublich was Du Dir raus nimmst.
      ach ja, ich verstecke mich nicht hinter einem Nik….mein Name ist Markus Bommer.

    • Pierbattista schreibt:

      @Muschelpund. Hendrik ist ein ausgezeichneter Blindverkoster, sonst wäre er in der Weinwelt nicht da wo er ist. Auch ich freue mich auf die nächste Blindverkostung, natürlich auch auf deinen schadenfreudigen Kommentar…

  13. Michi der Korkenrocker schreibt:

    Super Folge. Mehr Blindverkostungen bitte !

  14. Tobias Z. schreibt:

    Hallo Hendrik,

    klasse Idee und tolle Folge. Es gehört für einen Vollprofi wie Dich schon einiges dazu sich dem Thema in diesem Format zu stellen – Respekt! Ich finde Du hast Dich sehr gut geschlagen. Für alle Kritiker: mal öfter selber versuchen. Macht Spaß, schult und „erdet“.

  15. Frank schreibt:

    Interessant zu sehen, wie man sich an das Urteil herantastet und den Kreis immer weiter einengt. Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist, wie oben in einem anderen Post angemerkt, dass ein Wein, der anfänglich keine große Begeisterung findet, nachträglich in der Beurteilung für doch besser befunden wird, weil der Name des Weinguts dann bekannt ist und man von dem doch eigentlich Besseres gewohnt ist. Darum geht es doch in der Blindverkostung und auch speziell bei Wein am Limit – dass nicht nach Namen, sondern nur nach dem Geschmack geurteilt wird. Ich würde mich freuen, wenn in den zukünftigen 5 Tastings dem Urteil, das vor dem Aufdecken der Flasche gefällt wird, treu geblieben wird.

    • m_arcon schreibt:

      Da muss ich Frank Recht geben. Wenn du bewertest dann bitte auch blind und stehe zu deinem Urteil.🙂

      Grüße
      Marc

      • GoBenn71 schreibt:

        Sehe ich auch so.
        Natürlich ist eine Blindverkostung ungeheuer schwer und man kann da auch gut auf die Nase fallen, aber trotzdem sollte man zu seinem Urteil stehen. Das gilt auch nicht nur für Blindverkostungen. Z.B. habe ich bei WaL schon mal Sätze wie ‚dem wollte ich eigentlich X+1 Sterne geben aber ich weiss, was es sonst noch von diesem Haus gibt und daher nur X Sterne‘ gehört und sowas erschliesst sich mir nicht. Der teurere/größere Wein muss ja nicht immer der Bessere sein.

      • hendrikthoma schreibt:

        Liebe Freunde dieser Show,

        ich bin ehrlich gesagt über diese Diskussion enttäuscht. Hier wird jedes Wort auf die Goldwage gelegt und dann auch nicht mal richtig interpretiert. Habe mir das Video nochmal angeschaut, und wer den ironischen Unterton ‚wenn ich das gewußt hätte, dass es dieser Wein ist, dann hätte ich einen Punkt mehr gegeben‘ von mir anders deutet, dem kann ich nicht helfen.

        Bezüglich der Äußerungen zu GoBenn71 nur folgendes: „Wer die Früchte vom Baum der Erkenntnis gegessen hat, dem ist der Weg ins Paradies verspeert.“ Von einigen Weingütern kenne ich eben die Möglichkeiten und somit kann ich den Wert des im Glas befindlichen gut abschätzen und bewerte es eben so.

        Bezüglich der Kommentare von Herrn Muschelpund, bzw. Herrn Müller, empfehle ich ihm die Lektüre vom Fuchs und den Trauben die für diesen in unerreichbarer Höhe baumeln.

        Viele Grüße, Hendrik

  16. Rainer schreibt:

    Was taugt der Wein im Alltag? Informationen wie „Partywein“, unkompliziert, sauber gemacht oder „lässt sich in der Gastronomie gut einsetzen“ sind für mich genau das was ich hören möchte. Dafür herzlichen Dank – hier, bei dieser Blindverkostung wurde zwischen und von 2 Fachleuten ganz nüchtern Klartext gesprochen.

  17. Mathias schreibt:

    Hallo Hendrik,
    also ich finde, Du hast Dich wacker geschlagen und Dich den Weinen ganz gut angenähert. Meiner Meinung nach sind solche Blindverkostungen doch auch eher dazu gedacht, die Qualität eines Weines möglichst unvoreingenommen zu beurteilen als dazu, die Zuordnungsfähigkeiten des Verkosters zu testen (also diese Zirkusnummer). Ich finde die Idee gut und freue mich schon auf die nächsten Folgen. Gibt es eigentlich noch irgendeine Chance, mit in den Teilnehmer-Pott zu kommen?

  18. Mathias schreibt:

    Hallo nochmal Hendrik,
    ich habe erst nach meinem Kommentar von eben Deine obige Antwort auf die vorhergehenden Kommentare gelesen. Einerseits muss ich Dir inhaltlich Recht geben, andererseits finde ich es auch schön hier mal so eine emotionale Reaktion von Dir zu sehen (was natürlich wiederum eben solchen provokanten Kommentaren zu verdanken ist😉 ).

  19. Rainer schreibt:

    [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article109618247/Warum-nicht-jeder-Ironie-versteht.html]
    „Humor ist, wenn man trotzdem schreibt :-)“

  20. Markus Bommer schreibt:

    Lieber Hendrik

    Was Du machst ist und bleibt großartig. Was ich an Dir schätze: Du bist kein Weinschwätzer…sondern Du bist einer von uns, der uns die Weine und alle seine Facetten des Wein genießen näher bringt. Bitte……einfach weiter machen. Und Blindverkostung durfte ich ja auch schon mal bei Dir…und jeder soll diese Leistung von Dir zuerst mal erbringen. Bravo.

  21. Rainer schreibt:

    Hallo, Hendrik!

    Die von Dir als überkritisch empfundene Diskussion über Punktevergabe bei der aktuellen Folge hätte es nicht gegeben wenn die eigentlichen Inhalte für die Platzhalter
    „**WEINNAME** **HERKUNFT** 00-00“
    wie sonst auch üblich nach dem Upload des Videos nachlesbar gewesen wären.

    Sind sie aber so weit ich das sehen kann bis dato eben nicht. Da bleibt dem wissbegierigen WaL-Fan nur das Video als Quelle und das muss er dann auf der Zeitleiste hin- und her durchforschen und sieht und hört bei diesem Suchverfahren eben viele Dinge nur als Ausschnitt und nicht im Zusammenhang.

    Unterhalb der Zeitleiste kann man, wie auf Kollege Sinis Seite gesehen, kleine Markierungen setzen um die Verkostung der jeweils verkosteten Weine zu markieren. Das erspart bei der Suche dann auch unnötige Wiederholungen von Inhalten nach denen gar nicht gesucht wurde.

    • Die Barolista schreibt:

      Das stimmt schon. Wenn die Auflösungen jetzt schon dastehen würden, könnte niemand nach uns mehr unvoreingenommen dieses Video sehen, da die Auflösung, an die sich Hendrik rantastet dann schon drunter steht. Das würde ich nicht so schön finden, wenn ich heir mal ein paar Tage später komme.

      • Rainer schreibt:

        @ Die Barolista. Nein, das ist nicht der Punkt um den es geht.😉 Aber Deine Antwort ist andererseits eine Bestätigung dafür wie schnell durch immer wieder erörterte oder zur Kenntnis genommene Sachverhalte Missverständnisse entstehen.🙂

  22. Stefan Krimm schreibt:

    Lieber Herr Thoma,
    was Sie hier als ausgewiesener Sommelier und Verkoster zeigen, halte ich für wirklich mutig. Es gibt nicht viele Weinverständige, die sich selbst so auf den Prüfstand begeben und dabei andere zuschauen lassen. Bestätigt wird wieder einmal, dass das göttliche Getränk, blind verkostet, neben der Verfeinerung des Genussvermögens auch Demut lehrt. Und das ist, mit den Worten eines berühmten Flughafen-Baumeisters, gut so.
    Bleiben sie am Ball, das dürfte eine hoch interessante Folge werden!
    Mit den besten Grüßen
    Stefan K.

  23. opusmachina schreibt:

    Ich sag‘ mal:
    Ball flach halten, Wein trinken, Spaß haben.
    Darum geht es hier doch, nicht mehr, nicht weniger…

  24. Michael schreibt:

    Moinsen zusammen,
    fands eine entspannte Verkostung. Finde es mutig, das Hendrik sich bei der Blindverkostung auf völlig unbekannte Weine einlässt und auch die fehlerhaften Mutmaßungen online stellt. Zeigt einem, das auch der Master-Sommelier mal daneben liegen kann. Habe übrigens gestern Abend einen 2009er Grauburgunder vom Weingut Winter/Rheinhessen geöffnet und ähnliche Geschmacksnyancen wie Hendrik erlebt. Rheinhessische Grauburgunder sind schon klasse.

    Gruß,
    Michael

  25. Michael Straßer schreibt:

    Lieber Hendrik,

    WaL ist absolut Top und hat meine Lust auf das Thema Wein um mindestens 300% gesteigert! Für mich und meine „Weinbrüder“ ist dein Format mittlerweile zur regelmässigen kost geworden und wir genießen jede folge zusammen bei einer schönen Flasche Wein und launigen Gesprächen! Weiter so!
    gruß Micha

  26. Michi der Korkenrocker schreibt:

    Wein soll Spass machen. Dieses Format und dieses Video bereitet mir persönlich sehr viel Spass. Diese Diskussion hingegen bereitet mir keinen Spass. Wieso wird hier eigentlich so viel über Herrn Thoma und seine Qualitäten als Weinkritiker diskutiert und so wenig über die Weine in dem Video ?

    Manchmal habe ich das Gefühl Deutschland besteht nur aus Besserwissern, die Freude daran haben anderen Menschen ihre Fehler aufzuzeigen. Nach dem verlorenen Spiel gegen Italien wussten alle Möchtegerntrainer dieser Nation was Jogi Löw alles falsch gemacht hatte. Man könnte meinen alle hätten nur darauf gewartet das sowas passiert. Andere Länder waren neidisch auf unsere Junge Truppe. Und wir ? Wir Nageln Jogi an die Wand, weil er einmal bei ner Aufstellung daneben lag.
    Und nun sieht man in diesem Video, dass selbst ein Weinfachmann wie Hendrik Thoma nicht mal gerade eben so blind jeden Wein dieses Planeten erkennt. Na und ??? Wer es besser kann soll es doch gerne mal vormachen.
    Ich denke Hendrik hat diesen Blog ins Leben zu rufen um mehr Spass im Glas zu vermitteln und sowohl mit Fachleuten als auch Weinneulingen wie mir über Weine zu diskutieren und die Leidenschaft für Wein zu teilen. Und ja vermutlich will Hendrik Thoma mit diesem Format auch Geld verdienen. Aber muss er sich dafür schämen ? Nein.
    Manchmal habe ich den Eindruck in Deutschland arbeiten alle Menschen ehrenamtlich und man muss sich dafür schämen Geld verdienen zu wollen.

    Ich hoffe darauf, dass in diesem Blog bald wieder über das diskutiert wird worüber disktutiert werden soll … über WEIN !

    mfg,

    michi

  27. enjoy schreibt:

    Hallo Hendrik,
    das war eine absolut unterhaltsame Folge. Die 25 Minuten vergingen wie im Flug. Ich habe mit dir gefiebert und geraten. Ich galube es wurde bereits gesagt, will es aber trotzdem nochmal wiederholen: Wer schoneinmal blind verkostet hat, weiß wie schwer es ist dabei direkt in´s Schwarze zu treffen. (Keinerlei Vorgaben Region, Sorten etc. das ist absolut hardcore!) Es geht um den Spass, oder? Wer will kann es auch als (Selbst-)Erfahrung erleben. Das Kommentar von Stefan Krimm vonwegen Demut finde ich sehr passend.
    Ich kann nur sagen WaL rules! die Blindverkostungen gehören für mich zu den Higlights.
    also thumbs up! Weiter so und liebe Grüße
    enjoy

    • Gobenn71 schreibt:

      Hallo Hendrik,
      Ich hoffe, du hast meinen obigen Kommentar nicht in den falschen Hals bekommen, er war jedenfalls nicht böse gemeint. Evtl habe ich auch Dein Wertungssystem nicht verstanden?
      Wie auch immer, für mich bewertet man Weine – egal ob in der 100’er-Skala, in der 20’er Skala oder in Deinem 6-Soulpunkte- System – doch aus dem Grund, weil man einen Vergleich zu anderen Weinen schaffen will – das natürlich auf subjektiver Basis des Verkosters. Aber nach meinem verständnis nimmt man die Bewertung vor, um z.B. den unbekannten cahors-Wein für 9,90 € mit einem 40 € bordeaux zu vergleichen und wenn ein Verkoster beiden die gleiche Punktzahl gibt, so haben doch die Weine in den Augen des Verkosters die gleiche Qualität, oder irre ich mich?
      Ich frage deshalb nach, weil auch bzgl von Parkerpunkten in anderen Blogs und Wein-Foren so eine Diskussion aufgekommen ist. Laut Ansicht nicht weniger Weinliebhaber sind nämlich 93 Parker-Punkte in Bordeaux mehr Wert als 93 pp in z.B. Ribera del Duero oder an der Rhône, was jedoch aus meiner Sicht so ein Punktesystem ad absurdum führen würde.
      Um die Kurve zu Dir zu bekommen : aus meiner Sicht kann das jew. Weingut und die von ihm hervorgebrachten Qualitäten kein Faktor sein, der die Beurteilung eines Weines nochmal nach unten oder obenbeeinflusst , denn dann kann ich eine solche Bewertung ja nicht mehr zum Vergleich mit anderen Weinen heranziehen. Oder aber ich habe das ganze System der Weinbewertung (nicht nur das thomasche…) eben nicht richtig verstanden??

      • Rainer schreibt:

        „so ein Punktesystem ad absurdum führen“ – den Vorteil den ich als Verbraucher darin sehe, dass der LEH gerne mit Medaillen, RP-Punkten, Münzen und Prädikaten usw. wirbt, ist ein deutlicher Hinweis auf die zu erwartende Mindestqualität des abgefüllten Weins. Mehr ist es für mich nicht, im Gegenteil Robert Parker-Punkte >90P. schrecken mich meistens vom Kauf ab.😉

      • Gobenn71 schreibt:

        @Rainer : jein! Wir alle wissen, was einen meist bei hoch bewerteten Parker-Weinen erwartet : hoch konzentrierte Brummer mit überboardender Frucht und oft hohem Alkohol. Muss halt jeder selbst wissen, wie er dazu steht.

      • Rainer schreibt:

        @Gobenn71. Das ist es, andererseits las ich aber auch schon einen Lobgesang auf Robert Parkers Einschätzungsvermögen was das Alterungspotential eines Weines angeht. Leider können wir nur in dürren Worten unsere Erfahrungen teilen, schmecken muss jeder selbst. Da gibt es auch kein richtig oder falsch. Bestes Beispiel ist der immer wieder geschmähte Dornfelder oder noch mehr geächtete Beaujolais Primeur – also bitte, wenn jemand diese Weine mit Genuss trinkt, dann lasse ich ihn. Hab mir auch schon mal aus Neugier eine Flasche „Dornfelder Likör“ gekauft. Als Likör fand ich den gar nicht mal so schlecht, schön fruchtig eben, warum soll ich das verurteilen? Vom Primeur lasse ich die Finger, je mehr ich den mit „richtigem“ Wein vergleiche, desto deutlicher wird mir der Unterschied. Wie geschrieben, schmecken muss jeder selbst, die „Arbeit“ kann einem keiner abnehmen – darum sind Punktesysteme auch immer subjektive Meinung desjenigen der die aufstellt. Kann ich als Empfehlung betrachten, als Hinweis der Wertschätzung, mir ist es aber zu anstrengend jeder Empfehlung nach zu gehen. Manche Formulierungen bleiben haften. Neulich las ich von einem Weinkenner, er habe ein Bibergebiss, Holzeinsatz gegenüber sei er unempfindlich, lege aber Wert auf Ausgewogenheit. Ich mag starken Holzgeschmack überhaupt nicht, finde ich störend wenn das Holz deutlichst schmeckbar wird.

        Jeder Jeck ist anders, wie es im Rheinland heißt. Der eine liebt Holz, hat ein „Bibergebiss“ – der andere mag lieber Mon-Cherie-Alk-Bomben und der dritte freut sich an saurem Obstsalat – schön wenn diese Richtung die bevorzugt wird deutlich beschrieben wird, dann kann ich was damit anfangen. 😉

  28. Patrick schreibt:

    Tolle Folge Hendrik.
    Es macht ungemein Spaß zu sehen, wie du an die einzelnen Weine bei einer Blindverkostung herangehst. Als weinliebender Hobbytrinker kann ich jede Menge von dir lernen. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Folgen von 6 gegen Hendrik.

  29. Bernd Meiers schreibt:

    Hallo Hendrik,

    gefällt mir sehr gut, dieser Einblick in die Königsdisziplin und ist darüber hinaus auch noch lehrreich. Ohne den Wein im Glas zu haben, überlege ich angestrengt mit, was es denn sein könnte.
    Schreit nach mehr!

  30. Markus K. schreibt:

    Habe gerade erst die Kommentare gelesen. manche Weintrinker scheinen tatsächlich etwas schräg drauf zu sein. Nicht nur auf diesen Blog bezogen. In einer bekannten Weinzeitung fand ich einen Leserbrief, in dem sich jemand über einen Champagnerartikel beschwerte, in dem das Wort „lecker“ auftauchte, was angeblich unprofessionelle Weinsprache sei. Ist es auch. Dennoch passt es manchmal. Und das gefällt mir an WaL. Man nimmt sich nicht so ernst, redet frei raus. Geht neue Wege. Ein solches Format hilft ungemein, Wein weiter populär zu machen , auch bei Menschen , die genau wegen solch bornierter Klugsch… dieses Getränk auf Abstand hielten.

    • Rainer schreibt:

      In einem anderen Forum las ich als Signatur: „Man sollte die Ruhe und die Gelassenheit eines Stuhles besitzen, denn der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.“😀

      Schlimm sind eigentlich nicht die Worte die geschrieben wurden, schlimm ist die Fantasie des Lesers der hinter den Worten etwas Gemeines und Herabsetzendes vermutet. Also, es gehören immer zwei zum Tango. Manchmal hab ich auch Lust die Goldwaage rauszuholen – andererseits ist mir meist aber nicht so langweilig sondern sehe viele begeisternde Inhalte und Gäste hier bei WaL. Z.B. Elisabeth Foradori und ihre Tochter – die beiden könnten mir von mir aus aus dem Telefonbuch vorlesen und ich gäbe ihnen trotzdem alle Punkte die sie haben wollen.😉

  31. Daniel S. schreibt:

    Herr im Himmel, da ist man mal eine Zeit aufgrund zeitlicher Eingeschränktheit hier nicht unterwegs und das erste was man zu lesen bekommt, sind solche Unfugskommentare in hanebücherner Rechtschreibung. Aber im Internet kann sich eben jeder hinter einem Nickname verstecken und den Großkotz raushängen lassen. Tolle Leistung Herr Muschelpund, insbesondere die schlagfertige Argumentation.

    Auch von mir noch einmal großen Respekt Hendrik, dass Du Dich dieser Aufgabe so offen und unverfälscht stellst. Traut sich mit Sicherheit nicht jeder mit Deiner Zunft und wer meint, dass er es besser kann – immer zu. Jeder der sich einmal wirklich selbst daran versucht hat, der weiß, dass Blindverkostung unglaublich schwer ist, insbesondere wo sich mittlerweile so viele Stilistiken an allen Ecken und Enden der Welt vermischen, aber das haben hier ja einige der Mitstreiter bereits schon sehr richtig und ausführlich ausgeführt.

    Kurzum: Ich fand die Sendung sehr unterhaltsam und spannend. In diesem Sinne: gerne mehr davon.

    VG
    Daniel

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