105. Folge – Ausflug in die Heide

Wein Soul-Faktor Euronen
2010 Pettenthal
Weingut Schätzel, Rheinhessen
20-30
2009 Family Red
A.A. Badenhorst, Swartland, Südafrika
20-30

Liebe WaLinauten,

heute bin ich zu Gast bei meinem Kollegen Sebastian Wilkens im renommierten Fürstenhof in Celle. Ich schätze Sebastian für seine offene, freundliche und dynamische Art. Er vertritt die neue junge Generation junger Sommeliers, von denen wir mehr in Deutschland brauchen. Sebastian ist immer für einen Spaß zu haben, agiert extrem professionell im Job und lebt seinen Beruf mit viel Leidenschaft. Er bevormundet nicht und kann sich schnell in die Situation einfinden.

Wir werden bestimmt noch mehr von ihm auf dem „Planeten Wein“ hören. Zwei Weine aus seinem Keller stehen heute auf dem Verkostungstisch. Zuerst kommt mehr Spaß ins Glas mit einem fantastischen Riesling vom Aufsteiger Kai Schätzel aus Rheinhessen. Das Pettenthal ist wahrscheinlich die feinste Lage am roten Hang in Rheinhessen. Der Boden wird „Rotliegendes“ genannt. Eine Ton-Sandsteinformation, deren Lage direkt am Rhein und atemberaubend steil ist. Ein sensationeller Platz um langlebige, tiefgründige und trockene Rieslinge zu keltern.

Trotz des sogenannten kühlen und regenreichen „Arschjahrgangs“ 2010 (wie er vorschnell abgeurteilt wurde) ist das einer besten Rieslinge, laut Eigenaussage von Kai Schätzel, die er bisher abgefüllt hat. Dieser Stoff profitiert von den Vorzügen seiner natürlichen besseren Voraussetzungen. Ein fantastischer trockener Riesling mit einer Mischung aus erdigen und fruchtigen, zestenartigen Citrusaromen wie z. B. Grapefruit. Zupackend und frisch, dabei mit einer köstlichen Reichhaltigkeit ausgestattet. Ein Wein, der nicht für den „normalen“ Rieslingtrinker abgefüllt wurde.

Auch der zweite Wein ist eine Herausforderung und knapp an der Grenze zu 5 Soulpunkten. Sebastian hat wahrscheinlich eine der größten Selektionen von Kapweinen in Deutschland und deswegen einen Südafrikaner der Extraklasse ausgesucht.

Adi Badenhorst ist einer der Köpfe der Swartland Revolution, einer Gruppe junger Winzer, welche die südafrikanische Weinszene nicht nur bereichert, sondern sie auch gehörig umkrempelt. Das Credo sind alte Rebstöcke, meistens Rhônesorten wie in diesem Fall Shiraz, Carignan, Mourvèdre und Cinsault, die in großen Fuderfässern ausgebaut werden. Keine Blockbuster, wie häufig in der südlichen Hemisphäre zu finden, sondern feine Weine entstehen hier. Das ist trotz des warmen Klimas erstaunlich, aber die Granit- und Schieferböden und ein früher Lesezeitpunkt machen so etwas möglich. Adi war lange Zeit verantwortlicher Kellermeister bei Rustenberg, bevor er sich vor einigen Jahren entschied eigene Wege zu gehen.

Diese köstliche, sehr traditionell mit Stielen und Stengeln vergorene Blend erinnert zwar aromatisch an das südliche Rhônetal und insbesondere Châteauneuf-du-Pape. Doch ironischerweise wirkt der Family Red eleganter und kühler als die in letzter Zeit mir häufig zu fetten CdPs.

Dieses kleine Meisterwerk ist für Menschen, die ihren „Trinkhorizont“ erweitern möchten. Das ist kein Angeberwein, sondern ein stiller leckerer Vertreter zum Trinken und nicht zum Bestaunen. Mehr davon!

Weiterhin mehr Spaß im Glas.

Euer Hendrik

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28 Antworten zu 105. Folge – Ausflug in die Heide

  1. ibz.schmidt schreibt:

    Hallo Hendrik,
    da sind wir wieder beim Thema! Die Welt braucht sympatische, informierte, nicht klugscheißende Leute in der Gastronomie die dem Gast nicht irgendwelchen Scheiß verkaufen, sonden ihm Spaß und Lust aufs Ausgesuchte bereiten wollen.
    Grüße aus Berlin

  2. Kay schreibt:

    Ich wünsche erstmal Sebastian viel Erfolg bei seinem Weg zum MS 🙂 Ich hoffe Sebastian wird auch im Internet vertreten sein, wäre schade wenn nicht. Alles gute

  3. Reblaus1975 schreibt:

    Von mir auch alles Gute und viel Erfolg. Hoffentlich sieht man Sebastian mal wieder. Total sympatischer Typ. Wären die Weine was für´s Probierpaket?

  4. Niklas Peltzer schreibt:

    Sehr tolle Sendung, ich finde du kannst noch mehr in die Restaurants. Sehr authentisch und man merkt dir deine Leidenschaft für die Gastronomie sehr an, empfand es als sehr angenehm.

    Adi Badenhorst Weine sind extrem schön. Der Basis Chenin Blanc ist schon sensationell für kleines Geld.

  5. Rainer schreibt:

    Tippfehler-Alarm, gleich oben in der Bewertungsbox – „Pettenthal“ und „Badenhorst“ muss es richtig heißen.

    Danke für die Warnung beim „Pettenthal“ – aber wovor? Beißt die Säure? Dank des ausladenden Terroir-Geplänkels kam der Wein leider viel zu kurz – schade! Verkostung leider nur noch auf Autopilot weil der Abend zuvor alles abforderte? 😉
    Der cellensische Sommelier ist ne coole S….ocke – hoffentlich steigt er früh genug auf was Effektiveres um! 😉

    Adi Badenhorst: “This wines are probably commercial suicide in a way.”
    Doch, ja, klingt gut! 😉
    [http://www.youtube.com/watch?v=wiAwMgs3kYc]
    Sehr sympathischer Typ, gefällt mir, kann mir nicht vorstellen, dass der Wein macht zu dem schwer Zugang zu finden ist – oder irre ich mich da? Der Rotwein scheint im Blog hier trotz niedrigerer Punktebewertung im Video besser weg zu kommen.

    • hendrikthoma schreibt:

      Danke Rainer! Du bist ab sofort der Hausmeister bei WaL. Immer diese Flüchtigkeitsfehler. Der Family Red von Adi Badenhorst hat bei mir ganz knapp die 5 Soulpunkte verfehlt. Ein sehr guter Wein und im Text erkläre ich das ja auch…Viele Grüße, Hendrik

      • Rainer schreibt:

        Danke, Hendrik! Puh, da hab ich ja noch mal Glück gehabt, bin knapp am Blog-Wart vorbei geschrammt! 🙂

  6. Praterralle schreibt:

    Hallo Hendrik,
    Schätzel wird bestellt ohne soll und aber. Bei dem sogenannten „2010er Arschjahrgang“ hat sich ein gewisser österreichischer Leichtmatrose, der sein Unwesen in Berlin treibt , mehrfach gewaltig
    verschätzt. Kann man vergessen.
    Was sogenannte Neue Welt Weine betrifft, muß ich sagen, dass sich im Laufe des letzten Jahres bei mir eine gewisse Vorliebe für australischen Shiraz herausgebildet hat. Bei keinem Wein kann man so schön über Bayern München lästern und dem BVB alles Gute wünschen. TNT, Lehmanns , Penfolds, Yalumba, Barr, Klasse.
    Als Gast sollte man wirklich manchmal E. in der Hose haben. Nicht alle Sommeliers empfehlen das Richtige.

    • Rieslingfan schreibt:

      CaptainCork hatte schon Recht mit 2010. In der Breite, d.h. bei den einfachen Weinen war 2010 wirklich nicht gut, da viel Säure und wenig Frucht. Die leichten Weine wie z.B. viele Gutsrieslinge waren einfach sauer und mit wenig Trinkfreude behaftet. Bei den trockenen Spätlesen, GGs und auch im restsüßen Bereich gab es aber sehr gute und teilweise herausragende Weine in 2010.

      • Rainer schreibt:

        Ja, manchmal spricht er in Rätseln, wie z.B. am 28.04. folgendes: „Liest man die wichtigsten deutschen Weinblogs und facebook-Weinseiten (also nicht jene der Hanseaten, wo sich das Gestern im Schmutz der Böswilligkeit suhlt),…“

        Kann das jemand deuten? Ich verstehe das nicht und näher wurde das dort auch auf Nachfrage nur mit der Ortsbezeichnung „Hamburg“ erklärt. 😉

      • Praterralle schreibt:

        Empfinde es als absolut präpotent einen ganzen Jahrgang abzuwerten, ohne diesen in allen Einzelheiten zu kennen. Da ist dringendes Kielholen angesagt. Habe 2010 selbst erstklassige Qualität aus der Literflasche probiert. Ein anständiger Winzer holt auch in schwierigen Jahren gutes heraus. Qualität war keineswegs nur auf trockene Spätlesen oder GGs beschränkt. Außerdem waren die Ergebnisse nach Weinbaugebieten sehr unterschiedlich. Deutschland besteht nicht nur aus Rheinhessen und Mosel.

      • Rainer schreibt:

        @Praterralle, Kräh-potent ist er! 😉 Das „Arschjahr“ hat er längst relativiert mit Sätzen wie:
        „…am heiklen Jahrgang 2010 zeigt sich, wer seine Lagen kennt, wer sie respektiert und ihnen auch in schwierigen Jahren gute Weine abtrotzen kann.“ [http://www.captaincork.com/Weine/wei%C3%9F-pur-kniefall-vor-pettenthal-st-antony-gunderloch-riesling-2010-kaufempfehlung-weinkritik?Seite=1] unter dem Link findest Du 2 Vergleichsweine zu dem, den Du bereits aus der Lage „Pettenthal“ bestellt hast.

    • Rainer schreibt:

      Andererseits, wer tappt denn unvorbereitet und völlig ahnungslos in ein Restaurant der gehobenen Gastronomie in der ein Sommelier Empfehlungen gibt? Achtung Wortspiel – das fänd ich total somnambul. 😉

      • Praterralle schreibt:

        @Rainer Pettenthal von Schätzel 2010 ist längst ausverkauft. Werde aber die 2012er verkosten. Bin jetzt nicht so der Lagenfetischist.Bezüglich Kork finde ich jedoch den Großteil seiner Sendungen einfach nur arrogant und nicht meine cup of tea. Qualifikation is a Lercherlschaas.

      • Rainer schreibt:

        @Praterralle. Ja, der 2010 ist ausverkauft, aber den 2011er hat das Weingut noch, konnte gestern der Versuchung trotz Hendriks freundlichem Säure-Alarm beim 2010er nicht widerstehen und hab mir 1 Flasche bestellt. Die Sache mit dem Korken-, Kunststoffstopfen-, Dreh- oder Glas- oder Kronkorkenverschluss ist sehr unterhaltsam. Hat für mich alles seine Berechtigung, ich bastele tatsächlich sehr gerne am Naturkorken herum, das steigert für mich die Vorfreude auf den Wein wenn der Widerstand leistet. 😉
        Wahrscheinlich tränke mancher auch ein Glas Wasser viel bewusster wenn er es sich erst einmal mit Eimer, Drehkurbel und langem Seil aus einem Brunnen schöpfen müsste? 🙂 Die spezielle Art des Captains teilt sich mir am besten mit wenn ich mir ein paar seiner zahlreichen Verkostungen zusammen mit Gerhard Retter ansehe. Seine Untertitel sind immer selbstironisch und er bleibt zwar in der Form rabaukig, lärmend, cholerisch; in der Sache ist es aber sehr informativ und sehr fair gegenüber den vorgestellten Weinen. Obwohl ich mit Österreich ansonsten ganichts am Hut habe, betrachte ich seine Art als „Folklore“ oder wie es der Wiener nennt einen Schmäh. Es ist nur Show, muss ja auch nicht jedem gefallen, mir gefällt es eben.

  7. Rainer schreibt:

    Apropos, Terroirgedanke und Einzellage Pettenthal – Anteile haben z. B. die Weingüter Gehring Theo, Gunderloch, Heyl zu Herrnsheim, Kühling-Gillot, Louis Guntrum, Schätzel Kai, Schneider Georg Albrecht, Staatliche Weinbaudomäne Oppenheim, St. Antony und Strub Walter.

    Zu den Weingütern Gunderloch und Kühling-Gillot war ja hier bei WaL schon viel lobendes zu hören. Nach der ausführlichen Erläuterung des Begriffs „Terroir“ schlage ich vor aus dieser Lage noch weitere Kandidaten vorzustellen und genauer unter diesem Aspekt zu würdigen.

  8. Michi der Korkenrocker schreibt:

    Moin Hendrik,

    wieder eine interessante Folge bei WaL und ein sehr sympathischer Gast. Wann gibt’s denn mal nen Rosé-Inferno bei WaL ? Das würde sich im Frühling ja mal anbieten. Gruss aus OWL, Michi

  9. Phil schreibt:

    Gute Sache – auch meinereiner wurde zu Zeiten des Kochduells von Christina und Hendrik sozusagen angefixt. Durch mein reges Interesse in Sachen Genusswelt hatte ich ja schon unzählige Sendungen über Wein und Speisen gesehen.

    Jedoch war die Weinwelt zu der Zeit noch wesentlich altbackener, steifer usw., sodass viele Darbietungen von mir mit dem Spruch „Aus nem Stock im Arsch wird niemals ein Rückgrat“ ad acta gelegt wurden.

    Beim Kochduell war das erfrischend anders. Ich dachte mir immer: So wie der sich freut, muss da etwas Geiles drinnen sein. Obendrein schien es auch noch, als wüsste er, was er da tut; also fachlich kompetent – aber inkl. Lebensfreude pur – vermittelt. So ist der Funke schließlich übergesprungen.

    Da wären wir auch schon allgemein beim Thema. Meines Erachtens ist es einfach wichtig, den Spaß, die Lebensqualität zu vermitteln und Botschafter des guten Geschmacks zu sein. Ich bin kein Freund von Personenkult etc., erkenne aber stets Leistung an und teile gern die Vorliebe für diese schönen Dinge. Teilen ist schon das nächste Stichwort. Von der Zweisamkeit bis zum Gruppengefüge bereichert das Teilen (Kommunikation) unendlich.

    Mit aufrechtem Gang
    Phil

    • Rainer schreibt:

      Das „Kochduell“ fand ich auch immer sehr unterhaltsam, hab es jedoch nur Ende der 90er verfolgt und war es dann leid. Erinnere mich an den Schluss-Act in dem eine Weinexpertin mit bodenlanger dunkler Schürze und grotesk riesigen Weingläsern erschien und fantasievoll übertriebene Werbeprosa zum Wein rausblubberte. Hauptsache quietschvergnügt und mit „ansteckender“ Lebhaftigkeit – absurde Theater-Show und völlig desinteressiert an Glaubwürdigkeit und Nutzen für den Zuschauer. 😀

  10. Alex Barbera schreibt:

    Zwar etwas off-topic – aber:
    Nach dem neuen Papst gab es ne tolle Weinempfehlung von dir – jetzt haben wir ja gleich nen neuen König in den Niederlanden…. Mach doch mal was über guten Niederländischen Wein… 😉

    • Daniel schreibt:

      Das ganze Monarchengedüns interessiert mich zwar nicht, die Idee mit einer Folge über Niederländischen Wein finde ich aber super 🙂

      // Tolle, sympathische 105. Folge!

      Grüsse
      Daniel

  11. Michael schreibt:

    Moinsen,
    endlich mal was ausse Nähe 😉 Celle ist mal gerade 35 km wech und es war eh schon mal ein Besuch im Palio geplant. Muß mal langsam angehen.. Vielleicht auch mal das Weinlehrgangsangebot spasseshalber mitmachen. Man lernt ja nie aus. @Hendrik: Dich hat der Vorabend wohl etwas mehr mitgenommen als den Jung-Sommellier 🙂 Schönes Video…

    Beste Grüße aus der Südheide,
    Michael

  12. Muck schreibt:

    Fazit des Videos: Spaß am Wein – Spaß am Leben – Leben mit (gutem) Wein…

  13. Gobenn71 schreibt:

    @Rainer : Zu Deiner Frage vom 30.04. : Klimek führt so eine kleine Privatfehde mit dem hamburger Weinjournalist und -blogger Mario Scheuermann, denke, dass in erster Linie der mit der Aussage gemeint ist…

    • Rainer schreibt:

      Danke für die Info! Ach, Du Schreck, da muss es aber heftig vor und hinter den Kulissen geknallt haben um solche Worte und Bewertungen raus zu hauen. 😉

    • Rainer schreibt:

      @Gobenn71, hab’s unter dem 16.02.11 bei CC gefunden. Ein bisschen deutlicher wird es um was es geht, alles wird aber nicht gesagt. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, erinnert mich eher an eine Klopperei auf dem Pausenhof. 😉

  14. Rainer schreibt:

    Den Pettenthal hab ich einfach mal „riskiert“ trotz Warnung vor Säure und nichts für den „normalen“ Rieslingtrinker. Aber hey, wer nicht wagt …usw.
    Der Wein kam mir vom Geschmack sofort bekannt vor, woran erinnert er mich nur? Er erinnerte mich an Riesling-Sekt, könnte mir durchaus vorstellen, dass aus diesem Pettenthal auch ein sehr guter Sekt gemacht werden könnte. Der Wein ist einfach nur fein und elegant, zurückhaltend in den Aromen. Idealer Speisenbegleiter. Ich hab ihn über 2 Tage in aller Ruhe jeweils zum Essen genossen und er war einfach nur angenehm zu trinken. Danke für den Tipp.

  15. Fabian schreibt:

    „Sommeliers sind die Schlagzeuger der Gastronomie“ – dieser Satz ist ab sofort Wirtschatz, äh, Wortschatz. Und Pauke (und Schlagzeug) habe ich selbst viele Jahre gespielt. 🙂

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