127. Folge – Ich bin ein Wrack!

Wein Soul-Faktor Euronen
Classic
Crusoe Treasure, Spanien
bis 200
Passion
Crusoe Treasure, Spanien
bis 200

Liebe WaLinauten,

ein seltenes Thema, auch für Freaks und Experten, ist heute bei WaL auf dem Radarschirm angesagt. Es geht um Weine, die in 20 Meter Tiefe für 10 Monate im kantabrischen Meer lagerten, genauer in der Bucht von Plentzia. Bevor sie in eigens angefertigten Gitterboxen in die Tiefe des Meeres hinabgelassen wurden, reiften sie für ca. 1 Jahr im Eichenholz. Die beiden Weine stammen aus den Regionen Rioja (Classic) und Ribera del Duero (Passion). Allerdings geht es bei diesem Experiment vielmehr um die gleichmäßige Reifung bei 3 Bar Druck, ohne Licht und mit den sanften Schwingungen des Meeres. Das Vorbild sind die Weine, die in phönizischen Schiffen oder gesunkenen Frachtern gefunden wurden, den sogenannten „Wrackweinen“.

Ich habe zugegeben wenig Erfahrung mit diesen Weinen und einmal ein tolles Erlebnis mit einem echten „Wrackwein“ gehabt. Es war ein süßer Champagner 1907 Heidsieck Monopole „Gout American“ aus dem Wrack des schwedischen Frachtschiffes „Jönköping“. Dieses Schiff wurde 1916 im 1. Weltkrieg von einem deutschen U-Boot torpediert und lagerte auf ca. 60 Meter Tiefe in seiner feuchten Gruft am Grunde des baltischen Meeres. 1998 wurden ca. 2000 Flaschen geborgen und tauchten dann immer wieder bei Auktionen auf. Die Flasche, die ich damals probieren durfte, war in einem tadellosen Zustand und der Inhalt einzigartig. Die Farbe war goldgelb, aber noch sehr lebendig mit zarten grünlichen Reflexen. Der Stoff hatte einen honigartigen, fruchtigen Duft und nach all der Zeit hatte der Champagner noch eine angenehme Kohlensäure. Er schmeckte in etwa wie eine Auslese, oder ein reifer Meusault und doch wieder ganz anders. Atemberaubend, einzigartig und ein Stück Geschichte. Schwer zu beschreiben und irgendwie bleibt man auch befangen. Am Tisch waren allerdings einige sehr gute Verkoster, die dem Wein allesamt eine einzigartige Klasse bescheinigten. Es war ein Privileg, das war uns damals allen bewusst und ich habe es nie vergessen.

Solche Erlebnisse sind ein Beweis unter vielen, dass Weine in der Abgeschiedenheit des Meeres sehr gut und vor allem langsamer als an Land reifen. Aber nicht nur das Meer, auch Flüsse und Seen müssen immer wieder für solche Versuche herhalten.

Sicherlich ist da auch ein gehörige Portion Marketing dabei. Ein legitimer Versuch, den ich billige: jedes Produkt braucht eine Story. Wie weit man dabei gehen möchte, bleibt der Fantasie und auch dem Geldbeutel überlassen.

Mit dabei ist heute der weinbegeisterte Hobbyweintrinker Alexander Staats aus Hamburg. Als Mitglied des ehrenwerten www.stpauliweinklub.de schätze ich ihn als einen ehrlichen und unvoreingenommenen Verkoster. Alexander hat gar keine Erfahrung mit dieser seltenen Kategorie des vergorenen Traubensaftes.

Die beiden Weine von der Unterwasserbodega Crusoe Treasure waren auf jeden Fall eine Bereicherung. Leider hatten wir keinen direkten Vergleich mit den landgereiften „Alter Egos“. Das wäre sicherlich spannend gewesen. Bleibt zu erwähnen, dass die Weine eine intensive Farbe und im Duft eine makellose Frische zeigten. Auch ein paar Stunden später waren sie noch sehr präsent und stabil im Glas. Ob zehn Monate Unterwasserlagerung reichen, bleibt vorerst Spekulation und sie hätte für unseren Geschmack noch länger sein können. Die Korken waren tadellos und der Wein könnte problemlos weitere Jahre am Grund des kantabrischen Meeres reifen. Soweit die guten Nachrichten. Ob die Welt so etwas nun braucht oder nicht ist Geschmackssache. Wir fanden die Weine gut, aber auch nicht atemberaubend.

Auf alle Fälle war es eine sehr interessante Erfahrung und wer diese machen möchte kann sich direkt an die Unterwasserbodega wenden. Siehe Link unten.

Viel Spaß beim Schauen und kommentieren. Bin gespannt was die Walinauten dazu sagen werden…

Ahoi,

Euer Hendrik

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30 Antworten zu 127. Folge – Ich bin ein Wrack!

  1. Max Vanderveer schreibt:

    Das ist momentan ja ein richtiger Trend, man sollte nur darauf achten, wie man die Flaschen lagert🙂. Bei Balthasar Ress waren ja nach drei Jahren im Baggersee die Hälfte der Flaschen verschwunden und die 400 Flaschen „Clos de Chillion“ und „Aigle Les Murailles“ im Genfer See waren ungenießbar.

    Ich fände es sehr interessant, wirklich einmal zwei unterschiedlich gelagerte Weine (Keller / Wasser) zu verkosten, denn dann kann man ja wirklich eine Aussage dazu treffen, ob es nur PR oder auch Nutzen ist. Darauf wäre ich wirklich einmal gespannt.

  2. Selen schreibt:

    Ich sach´ Ihr seid beide Dickköpfe😉

  3. Consigliere schreibt:

    Meiner Meinung nach bekommt man für 200 Euronen Weltklassestoff, da brauch ich keinen unter Wasser gelagerten Wein der nach euren Ausführungen „nur“ im oberen Mittelfeld mitspielt.

    Cheers
    Marc

  4. Bernd Klingenbrunn schreibt:

    Max, genau 1 Flasche war bei Ress verschwunden, die wurde mittlerweile aber wieder gefunden im See. Wieso ist eigentlich noch kein Wein auf der ISS gebracht worden???

  5. Dominik Herzog schreibt:

    Ich habe keine Erfahrung mit solchen Weinen, wusste auch nicht das diese Art Lagerung praktiziert wird ohne das die Flaschen mit einem Schiff versinken. Darum gefällt mir auch die Abwechslung der Themen dieser Show, man kann immer was lernen oder erfahren (auch durch die Kommentare). Was mir an dieser Folge weniger gefällt ist die fehlende Information über Preis, Jahrgang, Vinifizierung etc., vielleicht auch ein Fehler des Zusenders der Flaschen. Allgemein möchte ich dir sagen Hendrik, dass ich jede Show verfolge und nicht viel kommentiere, da ich mir allgemein mehr Antworten von dir wünsche (jetzt nicht auf meine Kommentere bezogen). Darum mein Vorschlag zu einer Sendung wäre eine mit denen die am meisten posten (Rainer, Paterralle…)
    Du bist mit Sicherheit ein Dickschädel, sonst hättest du dich nicht für dieses Format entschieden und deine Überzeugung durchgesetzt. Für mich nur positiv zu werten.
    Danke und Gruß
    Dominik

    • Rainer schreibt:

      So ist es! Dem kann ich nur sehr herzlich und besten Gewissens zustimmen. Hendrik leistet eine Fleißarbeit die seinesgleichen sucht, wer das nicht sieht, der schmeckt auch nichts!😉

      Versehentlich bin ich gestern auf das „Schiff“ geraten, dass Hendrik vor fast 2 Jahren verlassen hat – ach Du liebe Güte – nein, nur noch ein Schatten derer selbst, beinahe eine ins groteske gesteigerte absurder Darstellung von Belanglosigkeit – war peinlich berührt davon.

      Ich schreibe so viel weil es mir Spaß macht, weil ich keine Ahnung von Wein habe und Freude empfinde wenn ich etwas dazu lerne. Das ist alles – so wie es ist, ist es OK – mehr wünsche ich mir nicht, keine Sendung mit Hendrik, das soll lieber der mir persönlich sehr angenehm erscheinende Nico Medenbach noch mal machen oder auch gerne der authentisch und ehrlich auf mich wirkende Autor von „Chez Matze“ – ich selbst schreibe lieber, so wie ich es fühle, denke, meine – in Ruhe – ohne mich vor der Kamera um Kopf und Kragen zu sabbeln!😉

      • Diollysos schreibt:

        Mir sei die Anmerkung gestattet, dass das „alte Schiff“ morsch und vom Sinken bedroht ist. Wenn man dort mal die Kommentare sieht und diese Löschungen, das ist ein deutliches Zeichen. Völlig inhaltsleer und peinlich. Zum Glück ist das WaL-Segel gut im Wind…

      • Werner schreibt:

        Auch ich habe kürzlich mal wieder das „alte Schiff“ (wenn wir den Begriff noch oft verwenden kommt der Captain und holt uns alle ab:-)) besucht und war entsetzt was dort los ist. Peinlicher gehts echt nicht. Danke Hendrik für WaL! Und damit ist es auch soweit, dass Diollysos und ich einmal völlig gleicher Minung sind !

      • Rainer schreibt:

        @Werner: Apropos, Niveau – [http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/weinwunder-deutschland/weinwunder-deutschland-stiefkinder-weinbergs-100.html] hab ich mir soeben angesehen, das ist schon sehr nah dran an den Menschen die den Wein machen. Befindlichkeiten kommen rüber und berührt wie gesagt durch die Nähe, gekonnte Kameraführung, durchdachte Filmabläufe.

      • Werner schreibt:

        Danke Rainer, das war an mir vorbeigegangen dass es neue Folgen von Stuart Pigotts Serie gibt. Gut gemacht, interessante Leute dabei. Vor allem schön anzusehen wenn jemand wie Baltes aus Klingenberg dabei ist bei dem ich auch immer wieder gern vorbeischaue und Nachschub hole.

    • Praterralle schreibt:

      Ist ein sehr interessantes, aber auch teures Thema. Aber früher hat man ja auch bestimmte Bordeaux mit Segelschiffen zur Reifung auf Weltreise geschickt. Würde für die 200 EUR aber ziemlich sicher etwas anderes kaufen. Das mit der Sendung mit den Vielpostern wäre für mich ok. Muss Hendrik entscheiden, bin aber dafür offen. Das mit dem Dickschädel stimmt schon (Ostwestfalen, Gütersloh). Der Qualitätsstandard von WAL ist schon beeindruckend. Auf die angesprochene andere Seite schau ich nicht mehr, nachdem man nur noch Weinschorle in Dosen präsentiert bekam, sowie Lobeshymnen auf das Outfit etc. der Moderatorin. Geht irgendwie daneben.

      • Rainer schreibt:

        Dass Wein aus dem Wrack etwa zur gleichen Jahreszeit an Land gespült wird wie „Schnappi die Alligatorschildkröte“ zeigt wie tief das Sommerloch ist – reicht bis zu den Dinosauriern? Nicht ganz, Amphorenwein gibt es erst seit 2.600 Jahren – geschätzt. Schon der geflohene, rebellische Küchensklave Hendricus Amicus Meus, der Ältere – veröffentlichte ein Pamphlet „Hodie ad me Veniat“ über den Genuss als Strandgut gefundener phönizischer Weinamphoren – Gäääähhhn😉

        Als Jahrhunderte später die Wikinger sein Pamphlet fanden, besangen sie es rühmend in einem lobenden Heldengesang:
        [http://www.youtube.com/watch?v=anwy2MPT5RE]
        Ein Klassiker – ich liebe es!😀

  6. lory schreibt:

    Das Thema ist auf den ersten Blick wirklich interessant und dass man Geschichten zu den einzelnen Weinen am Tisch mit Freunde erzählen kann, ist natürlich ne prima Sache. Übersteigt aber bei mir auch nicht den Zustand „netter Gag“ und wäre somit auch nie alleiniger Kaufgrund.
    Befasst man sich dann näher mit dem Thema und sieht die aktuelle Folge, dann ertappe ich mich dabei, dass ich mir fast wünsche, dass die Unterwasser-Weine keinen durchschlagenden Erfolg erzielen. Wenn dies dann nämlich- völlig überspitz formuliert – soweit geht, dass jedes Weingut neben einer Parzelle im Weinberg auch noch eine im Meer braucht und die Geschichte damit endet, dass „Viersoulpunktewein“ 200Euro kostet, dann braucht das doch, oberflächlich betrachtet, kein Mensch. Sicher würde ich das mal gerne kosten, aber kaufen…niemals. Für die Hälfte des Preises gibt es schon unfassbar guten Stoff und umgekehrt kriegt man Wein mit vier Soulpunkten schon sicherlich in Mengen zu einem Zehntel des Unterwasserweines.
    Trotzdem ne gute Folge, weil man auch mal über so ein „abgefahreneres Thema“ Wissen und einen Eindruck vermittelt bekam.

  7. Andreas schreibt:

    Marketing ist in diesem Fall alles🙂 Nach 10 Monaten tut sich da meiner Meinung nach wenig. Kann mir vorstellen, dass die Flaschen unter diesen Bedingungen langsamer altern. Wobei die Bewegungen des Meeres hier wieder das Gegenteil bewirken dürften. Kennt man von Weinen auf Kreuzfahrtschiffen. Ein Sommelier dort hat mir von diesem schnelleren Alterungsprozess durch den Seegang erzählt. Das Ziel für Unterwasser-Weine kann doch eigentlich nur eine langsamer Alterung sein. Wenn das gegeben sein sollte, dann müssen die Weine deutlich länger runter. Sonst hat man wohl eher weniger davon. Ausser ne gute Story wenn vom Sommelier wenn der Wein eingeschenkt wird🙂

  8. Rainer schreibt:

    Weinprobe unter Wasser hat’s auch schon gegeben:
    [http://www.deutscheweinkoenigin.de/icc/weinkoenigin/nav/fa5/fa50bc19-cafc-3314-081f-9436f135e25d]

    In der Ostsee liegt Wein im Wert von 40.000,- EUR:
    [http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/ostseewein101.html]

    Ich las in einer Zeitschrift etwas über einen französischen Winzer der seinen Wein in einem Fluss mit starker Strömung in Metallkästen oder ähnliches versenkte. Hab’s leider nicht wieder finden können.

  9. Niklas Peltzer schreibt:

    Im Swartland macht das unter anderem auch Lammershoek. Leider ist dieser noch viel zu jung, aber ich glaube das diese Weine relativ lang ihre frische behalten. Ich finds interessant.

    • niklas1900 schreibt:

      Ach ja und natürlich nicht zu vergessen den absolut genialen Sketch von Raúl Perez aus dem Rias Baixas. Glaube nicht das die beiden das nur aus Marketinggründen machen dafür ist z.B. Perez viel zu Weinbesessen.

  10. Sascha Weis schreibt:

    Alles schön und gut. Ganz bestimmt auch ein interessantes Thema. Allerdings muss ich sagen für 200 Euronen würd ich mir wohl eher was anderes in den Keller legen. Hab ichs übersehn oder weiss man´s nicht was kosten denn die beiden Weine sozusagen im Original?
    Um wieviel verteuert sich die Geschichte nur weil jemand die Flaschen ins Meer geworfen hat?

    • Rainer schreibt:

      Das kannst Du deutlich günstiger vergleichen. Lies noch mal den Link zu dem Ostseewein den ich weiter oben nannte: „Der Preis einer im Keller gelagerten Flasche beläuft sich auf 6,95 Euro, für den Ostsee-Wein haben wir den Hansestädten einen Preis von knapp zehn Euro empfohlen.“

  11. Markus K. schreibt:

    Genau wegen solcher Themen schaue ich regelmäßig WaL. Durch solche Folgen wird mein Horizont in Bezug auf Wein erweitert, das macht Spass. Meine Meinung ist ähnlich wie eure bzw. der anderen Kommentatoren. Relativ teure Weine mit wahrscheinlich wenig Effekt, schätzungsweise im Nuancenbereich liegend, bei Lagerung unter mehreren Jahren. Bin jedoch neugierig und würde dies Weine gerne einmal verkosten. Was passiert mit den Weinen nach Unterwasserlagerung, wenn sie dann in meinem Weinkeller liegen und der Korken doch schon betroffen ist? Verändert sich die weitere Lagerfähigkeit nach einer entsprechenden Unterwasserphase?
    Hendrik, nennen wir es nicht „Dickkopf“ sondern gesundes Selbstbewusstsein🙂 !

  12. Rainer schreibt:

    „Verändert sich die weitere Lagerfähigkeit nach einer entsprechenden Unterwasserphase?“
    Kommt draufan wie schnell oder schonend der Druckausgleich erfolgte. Meerestiere oder auch Taucherdie zu schnell aufsteigen sind meistens tot.😉

  13. Messias schreibt:

    Das mit den versunkenen Champagnerflaschen habe ich auch gelesen. Neu war für mich die Tatsache, dass sowas jemand absichtlich macht und dabei nicht mal allein ist.
    ABER: Für mich wäre es nichts. Weder für 20 und erstbrecht nicht für 200 Euronen. Ist mir zu verückt🙂

    • Messias schreibt:

      Sorry für die Tippfehler. Zu dicke Finger …

      • Rainer schreibt:

        Volle Zustimmung, bevor ich sowas will, will ich lieber erst einmal das kleine 1×1 der Weinsorten (kennen) lernen. Nun hab ich angeregt durch einen von Hendriks Facebook-Tipps mal den guten Jean-Marc Boillot, Saint Aubin 1er Cru, 2011 probiert – schmeckt mir wie Portwein oder Sherry – ist aber burgundischer Chardonnay – bin beeindruckt, auch wenn es nicht mein Geschmack ist.😉

  14. Gobenn71 schreibt:

    Ein Chardonnay, der wie Sherry schmeckt … ist das nicht vielleicht ein Weinfehler, insb. wenn der erst 2 Jahre alt ist ?
    Diese Sherry-Noten entwickeln sich doch ansonsten eher bei sehr gereiften Weinen. Ich bin kein Fachmann, aber ich glaube, durch Oxydation?

    • Rainer schreibt:

      Ja, hab ich mir auch überlegt. „Premox“ nannte Hendrik dieses Phänomen,
      [http://en.wikipedia.org/wiki/Premature_oxidation]
      der Korken löste sich ungewöhnlich leicht, rutschte beinahe von selbst aus dem Flaschenhals. Mir fehlt allerdings die Erfahrung um das zuverlässig beurteilen zu können, der Händler ging darüber hinweg und bot mir einen mehr als doppelt so teuren Wein (2006er Puligny-Montachet 1er Cru Referts, Jean M. Boillot) an mit dem ich „die erhabene Schönheit eines Chardonnay schon erblicken“ könne.😉

  15. Tobias Z. schreibt:

    Für mich wäre das kein Thema. Ohne den von Dir erwähnter Vergleich stochert man im Dunkeln. Zudem ist der Preis (Aufwand und Marketing) horrend. Dafür bekommt man einige klasse Flaschen Duero.
    Grüße
    Tobias

  16. Reblaus1975 schreibt:

    Unterwasserweine braucht kein Mensch!

  17. Peer G. schreibt:

    Es ist auch meine Erfahrung, dass Wein durch Bewegung schneller reift.
    Lege einen WeissWein mit Korkverschluss in den Kühlschrank für 6 Monate, simuliert etwa 2 Jahre Kellerreife, allein durch die permanente Erschütterung des Kompressors. Zudem ist es wie unter Wasser kalt, dunkel und es bewegt sich was. Bis auf die Luftfeuchtigkeit fast wie auf 100m Tiefe. Ich bin auch der Überzeugung, dass der Heidsiek von 1916 nicht wegen, sondern trotz der Meereslagerung genießbar war!

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