128. Folge – Draußen vom Walde …!

Wein Soul-Faktor Euronen
2009 Sylvaner, trocken „Flur 19/68“
Weingut Michael Teschke, Rheinhessen
10-20
2010 Sylvaner, trocken „Flur 19/68“
Weingut Michael Teschke, Rheinhessen
10-20
2011 Sylvaner, trocken „Flur 19/68“
Weingut Michael Teschke, Rheinhessen
10-20

Liebe WaLinauten,

herzlichen Glückwunsch an Boogy Scholz aus Berlin. Er nimmt am 7. Livestream am 5. September ab 20.00 Uhr persönlich teil. Er hat die Ankündigung zum Stream auf Facebook, wie viele andere auch, geteilt.

Desweiteren ist heute die letzte offizielle „Freebie“-Folge. Es sind einfach zu viele Anfragen und auch Inhalte, auf die ich keine Lust mehr habe. Künftig werde ich mich bei Weingütern melden, sollte Bedarf an einer Besprechung auf WaL bestehen. Es gibt so viele Themen und Menschen, die ich im Weingeschäft bewundere und mag. Deswegen sehe ich keinen weiteren Handlungsbedarf, den „Freebie-Tag“ zu erhalten. Es ist auch ein Teil der Entwicklung, den diese Show durchmacht.

Die heutige Folge widmet sich dem Thema Sylvaner (alte Schreibweise), und ich bin auch sehr gespannt auf die Weine von Michael Teschke aus Gau-Algesheim in Rheinhessen. Schließlich hat er sich aufgrund seiner Kompromisslosigkeit einen Namen für diese alte deutsche Rebsorte gemacht. Ob nun Rheinhessen, vielleicht Baden oder am Ende doch Franken die Krone für diese unterschätzte Rebsorte gebührt, wird diese Folge nicht klären können. Fakt ist, dass der Silvaner wieder eine kleine Renaissance durchlebt. Rheinhessen hat ihm viel zu verdanken, denn er war die Rebsorte, die dieser bis vor wenigen Jahren wenig beachteten Region wieder zu mehr Beachtung verhalf.

Was der sympathische Michael Teschke unter dem Namen „Flur 19/68“ auf die Flasche zieht, verdient Respekt. Er arbeitet ausschließlich mit über 40 Jahre alten Reben, die er aus einer Parzelle namens „vom langen und kurzen Sterk“ keltert. Weil ihm dieser Name durch die hiesige Gesetzgebung verwehrt bleibt, hat er sich für den Katasternamen Flur 19 aus dem Pflanzjahr 1968 entschieden. Deswegen wird dieser Stoff auch als Qualitätswein vermarktet. Dafür nicht mit dem Zusatz der Prädikatstufe (Kabinett, Spätlese, Auslese), obwohl er aus sehr hochwertigem Traubenmaterial abgefüllt wird.

Drei Jahrgänge stehen heute auf dem Tisch, und es passiert genau das, was meiner Meinung nach besondere Weine auszeichnet. In der Stilistik und im Charakter bleibt er gleich, aber den Jahrgang mit seiner unterschiedlichen Witterung spürt man.

Das heißt der „Flur 19/68“ ist wenig aromatisch, dafür extrem klar, präzise und erdig. Der Vergleich, den ich in der Folge bringe, „deutscher Chablis“, gefällt mir immer besser. Denn die markante Mineralität und der fordernde Geschmack hat einiges gemeinsam mit den Weinen des nördlichen Burgunds. Er entwickelt vielleicht nicht die Finesse, hat aber die pure Frucht und dem für die Rebsorte häufig genannten cremigen Schmelz.

Der 2009er zeigt schon etwas Reife, ist aber noch jung und sehr kompakt. Ein tiefer, stiller Wein mit Kräuternoten, der mir sehr gut gefällt. Da ist noch Luft für weitere Reife und Entwicklung. Er macht schon jetzt eine Menge „Spaß im Glas“.

Der 2010er ist dem Jahrgang entsprechend schon recht weit in seiner Entwicklung und nicht so klar wie der Vorgängerjahrgang. Trotzdem ist das ein Wein, der viel Freude macht und für mich getrunken gehört. In diesem Jahr war vielleicht nicht mehr drin, dafür macht er – heute getrunken – viel Freude.

2011 ist wieder ein großes Jahr, und dieser Sylvaner erfüllt alle Attribute eines außergewöhnlichen Weins. Diese satte Farbe! Er hat eine wunderschöne klare Frucht, einen sanften, vollen (herben) Geschmack mit einem reifen Duft von Steinobst und Mirabellen, die mich an große Wachauer Veltliner erinnert. Darüber hinaus hat er eine rauchige Feuersteinnote und die pure, unaufgeregte Frucht, die an einen sehr guten Chablis denken lässt. Großes Weinkino, und die geforderten ca. 16 Euronen sind ein Witz angesichts der Qualität. Da zahlt der Walinaut für Weine aus renommierteren Rebsorten oder Gebieten wesentlich mehr. Deswegen gibt es für dieses köstliche Statement verdiente 5 Soulpunkte.

Für solche Weine mache ich gerne diese kleine Show. Mehr davon!

Herzlichst,

Euer Hendrik

Über hendrikthoma

Master Sommelier, Impresario und Gastgeber bei Deutschlands Video Blog + Shop "Wein am Limit"
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32 Antworten zu 128. Folge – Draußen vom Walde …!

  1. Rainer schreibt:

    „ein Teil der Entwicklung, den diese Show durchmacht“
    Leider auch immer seltener Studiogäste, schade. „It’s lonley at the top.“ Das kann aber auch für das andere Ende gelten. ;-).

    Eine derartig brüskierende Äußerung an Einsender kostenloser Weine, sogenannte „Freebies“, ist …- weiß nicht, ich denke die Redensart „man sieht sich immer zweimal im Leben“ ist weise. 🙂

    Das fiel mir jedenfalls spontan ein als ich Deinen „YouTube-Channel“ öffnete und in den weiterführenden Links an erster Stelle den sehr unglücklich agierenden französischen Filmschauspieler zusammen mit Dir auf der Straße sah – wie heißt er doch gleich? Irgendwas mit „Adieu“ glaube ich. 😀

  2. Steffen schreibt:

    Die Silvaner von Michael Teschke sind wirklich phänomenal. Vor allem gelingt es ihm, seine verschiedenen Lagen sowie die unterschiedlichen Jahrgänge derart charakterstark werden zu lassen, dass sich mit nahezu jedem Wein ein anderes tolles Sy(!)lvaer-Erlebnis einstellt.
    Was wirklich spannend ist: Meines Wissens nach bewirtschaftet er „nur“ 7ha, die er noch dazu (außer bei der Lese natürlich) völlig allein bewirtschaftet!

  3. Kersten M. schreibt:

    Eine interessante Sendung, vor allem weil Du die Unterschiede der Jahrgänge gezeigt hast. Zum Thema Freebies denke ich, dass dadurch echte Entdeckungen zu Tage kommen können. Diese Weine zum Beispiel, oder vor einiger Zeit die Folge mit den Weinen von Siener (der in Pfalz ja nun gar nicht sooo unbekannt mehr ist, aber dir bis dahin offenbar unbekannt war 😉 ). Aber ich verstehe natürlich, dass Du die Themen von WaL nicht durch Einsendungen festlegen lassen willst. Vielleicht gibt es einen Kompromiss, der die Vorteile beider Gedanken zusammenbringt?
    Übrigens würde auch ich mich wieder über Studiogäste freuen.

  4. Markus schreibt:

    Guten Abend Herr Thoma,
    guten Abend an alle WaLinauten,

    ich bin selber kein Weinexperte, trinke ihn aber sehr gerne und beschäftige mich seit einigen Jahren auch intensiver mit dem Thema (allerdings nicht aus beruflichen Gründen). Die Folgen von ‚Wein am Limit‘ schaue ich seit dem Beginn an.

    An dieser Stelle möchte ich nun auch meine Meinung äußern: Zunächst einmal finde ich es sehr beachtlich, mit welcher Leidenschaft und Disziplin diese Wein-Show betrieben wird und welche Entwicklung in Anbetracht aller Folgen zu erkennen ist. Entsprechend kann ich die heutige Äußerung bzgl. der Freebies nachvollziehen, wenngleich die Formulierung diplomatischer hätte ausfallen können. Hier geht es aber darum – denke ich – seine eigene Show nicht zu sehr durch Fremdeinflüsse (nicht despektierlich gemeint!) steuern zu lassen.

    Letztlich möchte ich Ihnen, Herr Thoma, meinen Respekt für Ihre Leidenschaft und Ihre Disziplin aussprechen und ‚Danke‘ sagen, dass Sie uns an Ihrem enormen Weinwissen teilhaben lassen!

    Ich wünsche allen einen guten Wein im Glas und bis zum nächsten Mal!

    Viele Grüße,

    Markus

  5. Benny schreibt:

    Riesling ist und bleibt für mich die Rebsorte Nr 1. Dennoch muss ich auch sagen das der Silvaner die unterschäzteste Rebsorte ist.
    Ich würde mich freuen, wenn du mehr mit den Winzern in ihren Lagen verkostet und die uns nahebringst. Wenn man den Winzer sympatisch findet und die Lagen kennenlernt kann mich noch mehr auf den jeweiligen Wein freuen.
    Gruß Benny

  6. kudammcowboy schreibt:

    Wieder einmal interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein Wein in verschiedenen Jahrgängen ausfallen kann. Ich finde es gut, den Fokus mal wieder auf heutzutage weniger populäre Rebsorten zu richten. Es muss ja nicht immer Riesling sein. Was die Abschaffung des Freebie-Tages betrifft: Ich denke, das Zusenden von Freebies wird sich kaum vollständig verhindern lassen, es sei denn, du legst dir eine geheime Adresse zu. Eine Empfehlung bei WaL dürfte für den Winzer schließlich regelmäßig ein Umsatzplus und eine Steigerung des Bekanntheitsgrades bzw. des Renommees bedeuten. Falls du nicht mehr weißt, wohin mit den ganzen Flaschen, und wenn der Keller von deinem Nachbarn auch schon voll ist, könntest du ja die gesamte WaL-Gemeinde mal zu einer großen Bottle-Party einladen.
    Cheers aus Berlin!

  7. Nico schreibt:

    Leider hängt die Webseite bei mir im Browser (Firefox, Mac) immer ewig lange bis ich scrollen kann oder der Browser wieder reagiert. Wenn ich auf einen einen einzigen Post gehe dann geht es. Schätze das liegt an die vielen eingebundenen Videos die nachgeladen werden. Kann man da was machen, dass die Seite schneller zugänglich ist? Bin ich der einzige der das Problem hat?

    Grüsse aus Bayern vom wein-blogger.com

    • Rainer schreibt:

      Lad Dir den RSS-Feed für die Webseite und den RSS-Feed für die Kommentare in Deinen Reader – bei meinem FF ist es z.B. Sage Version 1.2.5 – ist aber Geschmackssache, gibt viele Reader für alle möglichen Browser. HTH. 🙂

    • hendrikthoma schreibt:

      Hallo Nico, keine Ahnung was das Problem sein könnte. Zu wenig Bandbreite vielleicht? WordPress und Youtube sind ja verlässliche Plattformen.
      Hoffe, es hat sich wieder gebessert. Viele Grüße, Hendrik

  8. Hardy schreibt:

    Nette Folge eigentlich. Ich persönlich bin dann doch eher der Freund des fränkischen Silvaners. Ich habe aber auch gute zuletzt in Baden getrunken. Ist ja eigentlich eine traditionelle Sorte dort. Mir ist aufgefallen, dass du kaum oder gar keine Weine aus Baden präsentierst. Gibts dafür einen bestimmten Grund? Ich war von den Burgundern dort ziemlich begeistert.

    • Rainer schreibt:

      Hi, Hardy! Kann ich gut verstehen, dass was man kennt und mag, dabei bleibt man auch. [http://www.frankenwein-aktuell.de/drei-fraenkische-silvaner-im-content329.htm]
      Taugen diese Silvaner-Museumsweine was? 🙂

      • Hardy schreibt:

        Ich bin sehr offen für Vieles was mit Wein zu tun hat. Ich finde nur, dass der Run auf Rheinhessen grad etwas nervt. Es gibt vieles was man probieren kann.
        Die Museumsweine hab ich nicht probiert. Bis auf den Kalkmineral. Der wird in einer der nächsten Folgen bei mir sogar verkostet. Allerdings aus nem anderen Jahr. Aber die Weinguter dort machen solide Weine, die man gut trinken kann. Ehrliche Weine. Der Artikel ist aber auch schon etwas alt. Die Weinkönigin ist die vom letzten Jahr. Die hab ich sogar kennengelernt.

  9. Rainer schreibt:

    Hallo, Hardy! dann lies das mal [http://www.captaincork.com/Meinung/der-prinz-von-rheinhessen-klaus-peter-keller-einwand-und-zweifel] da wird schon sehr deutlich ein bzw. das rheinhessische Weingut Nr. 1 „kaputt geschrieben“ das Echo der Leser ist hin- und hergerissen. Selbst Schuld, wer mit der Meute (Presse) lebt wird durch die Meute sterben – mir im Gedächtnis bleibender Spruch, als die Meute am 31.08.97 vernichtete was sie vorher verherrlicht hatte.

  10. Praterralle schreibt:

    Hallo Hendrik,
    also ich glaube Michael Teschke ist einer der besten rheinhessischen Winzer und ist absolut nicht der typische Freebeewinzer. Als Franke muß ich zugeben, dass er hervorragende Silvaner macht, ebenso wie Eva Vollmer ( kennst Du glaub ich auch nicht, aber ist sehr schade drum). Stuart Pigott hat ihm in Weinwunder Deutschland einen interessanten Part reserviert. Die Freebee-Sendungen waren für mich immer, neben interessanten Gästen, die Höhepunkte in Deinen Sendungen. Berichte über berühmte Bordeauxwinzer waren nicht so mein Ding, da ich Pinottrinker bin. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du alle Winzer und Weine präsentiert hast, welche Proben eingeschickt haben. Da ist bestimmt die Spreu vom Weizen getrennt worden. Es war ein Forum für junge Revoluzzer, die eigentlich den deutschen Wein interessant machen und auch noch erschwinglich sind. Die Weine der meisten renomierten Weingüter sind hinreichend durch diverse Weinführer beschrieben und nicht so interessant. Auch stellt sich mir die Frage, ob Nischenprodukte, wie Weine aus Schiffskatastrophen und abgelegenen Gegenden so interessant sind.
    @Hardy:das mit Baden kann ich nur bestätigen. Habe Supersilvaner von Dr. Heger und Konstanzer probiert. Vor dem Burgunderboom war es die wichtigste Rebsorte in Orten wie Ihringen. Das mit Rheinhessen sehe ich auch so. Man muß auch mal über die Huckerlie (Hügel) hinausschauen in die anderen deutschen Anbaugebiete. Z.B. kommen von den 16 renomiertesten deutschen Weingütern ( 5 F im Feinschmecker) sowohl zwei aus Rheinhessen, wie auch zwei aus Franken, wobei es ca. 6000 ha Rebfläche in Franken und 26.000 ha Rebfläche in Rheinhessen gibt.

    • Rainer schreibt:

      Apropos, Eva Vollmer. Wegen solcher witziger und nicht minder bissiger Leserkommentare liebe ich CC. Eine fett gedruckte Liste von Frauen die Wein machen nennt er auch. Da fällt mir noch ein Name ein, Lisa Bunn, genannt „Bunny“ – hab mal bei Twitter ein paar witzige Sachen von ihr gelesen – so macht mir das Spaß, Frauen-Quote? Paah – gar kein Thema bei dem Angebot. 😉
      [http://www.captaincork.com/Weinleute/die-weine-der-frau-wechsler]

      • Praterralle schreibt:

        Hallo Rainer,
        hab´grad den Artikel gelesen und kann nicht voll damit übereinstimmen. Von Frau Wechsler hab ich zwei Weine probiert, einen Silvaner und einen Riesling. Diese Gutsweine waren nicht so mein Geschmack. Für mich zu leicht und hätte ich dem ersten Eindruck nach eher als Literwein eingeschätzt. Halt nicht meine Richtung, anderen mögen diese gut schmecken, vieleicht sollte ich aber erstmal die anderen probieren. Clüsserath,Vollmer und Fricke fand ich klasse. Die anderen aus dem Bericht hab ich noch nicht probiert. Ich finde es aber unsinnig jetzt einen Hype auf Frauenwein los zu lassen. Das haben die guten doch gar nicht nötig und die, die nur auf der Welle mitschwimmen wollen kann man vergessen. Entscheidend ist doch nur das, was ins Glas kommt. Außerdem gibt es auch genügend junge männliche Winzer, die Superweine machen. Für mich war das Weingut Meierer hier so eine Entdeckung. Auch gibt es immer mehr weibliche Winzer in anderen Länder. Frau Foradori hat schon in den 80ern die italienische Weinszene aufgemischt, ebenso wie das Castello Volpaia . Einfach alle gleich behandeln.

      • Rainer schreibt:

        Hallo, Praterralle, hier mal eine interessante Meinung von Stuart Pigott im Gespräch mit Ulrich Mell vom Weingut Bassermann-Jordan, ab Videospielzeit 25:50 Min. Frauen seien genetisch bedingt wesentlich besser geeignet um Aromen zu identifizieren.
        [http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/weinwunder-deutschland/weinwunder-deutschland-traueb-welttournee-100.html]
        Interessante These, wäre vielleicht mal interessant welche Verkostungsnotizen von Jancis Robinson sich größerer Wertschätzung erfreuen als die von z.B. Robert Parker. 😉

  11. enjoy schreibt:

    mir hat die sendung mal wieder sehr gut gefallen. Der pure enthusiasmus.
    da hab ich total bock Teschke zu trinken. Was die Freebies angeht kan ich Hendrik glaub´ganz gut verstehen. Es ist warscheinlich einfach zu viel andrang.
    Allerdings gehöre ich auch zu denen die sich über günstige „geheimtips“ und newcomer freuen.
    Da ist das mit den freebies narürlich schon interessant.

  12. Werner schreibt:

    Ich hab die Freebies auch immer als interessante Folgen gesehen bei denen es mal was neues zu entdecken gibt das man sich auch leisten kann. Wäre für mich schon interessant wenn das nicht das letzte mal gewesen wäre, gerade auch dann wenn der Produzent als Gast dabei ist. Auf jeden Fall viel interessanter als einige Folgen mit „großen Namen“ als Gast denen die Langeweile selbst aus der weitesten Entfernung anzusehen ist.

    Der Vorschlag aus Berlin mit der Freebies-Bottle-Party gefällt mir auch sehr gut, dafür würde auch Niederbayern sich auf den weiten Weg machen wenn der Termin passt. Wäre bestimmt interessant den ein oder anderen Walinauten mal live kennenzulernen und gemeinsam Hendriks Freebie-Bestände zu verkosten…

  13. Reblaus1975 schreibt:

    Hallo zusammen,
    ich funde Freebies zwiswchendurch nicht schlecht, da auch mal gute unbekannte Weine entdeckt werden. Aber für mich muss es auch keinen ausdrücklichen „Freebie-Tag“ geben.

    Was für Unkenrufe??????

    Übrigens sind mir die Rheinhessen-Weine in WaL auch zu oft in der Verkostung. Grundsätzlich finde ich Weine aus Deutschland interessanter, als aus dem Ausland. Mehr Abwechslung was die Weinanbaugebiete (13) betrifft, fände ich toll.

    Liebe Grüße aus Oberhausen

  14. hendrikthoma schreibt:

    Liebe Walinauten,

    ich habe mal ein bisschen gewartet, wie die Kommentare bezüglich der Streichung des „Freebie Tages“ ausfallen. Etwas missmutig stimmt mich der Kommentar von „WaL Hausmeister“ Rainer. Ich finde es unverschämt mir Arroganz vorzuwerfen und biete ihm künftig an alle Anfragen für mich zu sondieren. Die Party mit den Restflaschen feiern wir dann bei ihm.

    Es ist einfach anders. Die Penetranz einiger Anfrager hat mich dazu bewogen den „Freebie Tag“ zu streichen.

    Es ist auch schwierig zu sehen wer und was hinter diesen Vorschlägen steckt. Das zu prüfen ist ein Zeitfresser und die ich nicht immer habe. Es werden auch weiterhin „Freebies“ hier verkostet, allerdings akzeptiere ich keine Anfragen mehr über den Kanal Facebook oder ungefragt eingeschickte Pakete.

    Das zu wenig Gäste bei WaL sind halte ich für ein Gerücht und die Behauptung finde ich beschämend. Ich bitte einmal die letzten 10. Folgen durchzuzählen. In sechs davon bin ich mit Gästen zu sehen.

    Weiterhin ist WaL den Individualisten und den Passionierten gewidmet. Deswegen gibt es auch keinen Grund zu denken, dass es jemals anders sein könnte. WaL ist auch kein pseudojournalistisches Format, sondern ganz einfach meine kleine Wein-Video-Show.

    In Taste we trust,

    Hendrik

    • Rainer schreibt:

      Hallo, Hendrik, Danke für Deine Antwort. Ich bin mir ganz sicher im von Dir beanstandeten Kommentar so geschrieben zu haben wie ich es sehe – wie es auf mich gewirkt hat was ich als Textzitat wiederholt habe. Da war nicht Mangel an Scham bei mir das Motiv, da war eher mein Unverständnis gepaart mit schmerzlicher Erinnerung an meine eigenen negativen Erfahrungen am Werk. Klingt dramatisch – ist es aber nicht! 😉

      Habe mir mittlerweile angewöhnt von Fall zu Fall zu entscheiden welche Werbe-Sendung ich annehme und welche Sendung mit Vermerk „Annahme verweigert“ an den Absender zurückgeht. So wie ich es sehe muss es nicht für jeden richtig sein. Aber warum soll ich mich dafür schämen es so zu sehen wie ich es sehe und meine Brille mal weiter zu reichen – Da, guck mal – so sehe ich das. Kannst Du das auch sehen? 😉

      Mit der Werbeflut kann auch mal ein Glückstreffer der mir Freude bereitet ankommen. So heiß wie es gekocht wird, so heiß wird es nicht gegessen. Kämen bei mir täglich Kisten mit Wein an, gingen sicher die meisten als „Annahme verweigert“ an den Absender zurück – nicht alle – Könnte sein, dass die Neugier manchmal doch siegt. 😉

      Andererseits, je mehr ich mich mit Wein beschäftige, dazu Blogs lese und Videos ansehe, Newsletter bekomme und selbst Wein ausprobiere und auch mit den Winzern die eine oder andere Mail austausche, desto sicherer werde selbst ich als Nichtswisser und Nichtskenner was mich interessiert und was eher nicht. Das Recht eine persönliche Meinung zu haben mache ich niemandem streitig. 🙂

  15. Tobias Z. schreibt:

    Auch hier wieder eine „klassisch“ gute Folge mit wie meistens viel Lernpotenzial. Übrigens, auch in der Pfalz gibt es inzwischen interessante Silvaner. Ein Zeichen für die Rückbesinnung auf Tradition aber jetzt in der schönen Verbindung mit dem Können der Erzeuger.

    Das mit dem „Freebie-Tag“ klang in der Folge von Hendrik nachvollziehbar und ist für mich verständlich. Der Einleitungstext zur Folge „….keine Lust…“ war vielleicht ein wenig hart.
    Viele Grüße
    Tobias

  16. Gilli vanilli schreibt:

    Ne Vertikale finde ich immer sehr interessant, wuerde ich auch gern öfter mal selber machen

  17. Andreas schreibt:

    Hallo Hendrik,

    kann es sein, dass ich früher in meinem RRS-Reader einen Download-Link hatte und der jetzt weg ist? Ich hatte mir die ersten Folgen immer heruntergeladen und in der Bahn genossen – das geht jetzt leider nicht mehr.

    Viele Grüße
    Andreas

    • Rainer schreibt:

      Grund dafür kann die Veröffentlichung unter YouTube sein, unten links im Video-Fenster „jetzt auf YouTube ansehen“ anklicken und dort das Video downloaden müsste möglich sein. Freeware zum YouTube-Download gibt’s im Netz. 🙂

      • Rainer schreibt:

        Sorry, muss richtig „unten rechts“ heißen. Hab gegoogelt. Es gibt auch Freeware mit der Du das Video in das von Dir gewünschte Format konvertieren kannst. 🙂

  18. Peer G. schreibt:

    Teschke macht auch bemerkenswerte Pinot Noirs, vorallem baut er seine Weine meist durchgegoren aus, was für mich persönlich im Grundsatz Bedingung für gute puristische und subtile Weine ist. Alles Andere ähnelt mir zu stark alkoholisierten Fruchtsäften und lehne ich geschmacklich grundsätzlich ab.
    Hendrik, das Intro „BRD“ finde ich cool. Hat man lange nicht gehört, sagt man das überhaupt noch?! Manche fahren ja auch noch mit der Bundesbahn durch die Republik…
    Dass Bitterstoffe der Mineralität zuzuordnen sind, wäre mir neu. Das schöne Wort muss leider viel zu oft für alles Mögliche im Weinbusiness hinhalten…
    Vielmehr sind meines Wissens Bitterstoffe im Wein der Phenolik geschuldet (positiv) oder dem Raubbau (negativ) im Anbau (übermässiger Einsatz von Herbiziden, Fungiziden, Überdüngung) oder dem modernen Ausbau ( BSA, manche Reinzuchthefen, Chaptalisierung).
    Übrigens: eine Vor-Sondierung deiner Freebies würde ich gerne übernehmen. Du kannst Dir sicher sein, wenn da was zu dir nach HH zurück kommt, dann kann man es auch zeigen!

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